11.11.2019 - 15:19 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Grillmeier: Krankenhauspolitik kein Wahlkampfthema

Roland Grillmeier hatte mit Äußerungen zum Krankenhausbereich Landrat Wolfgang Lippert verärgert. Lippert warf dem CSU-Landratskandidaten ein „hohes Maß an Unwissenheit und Arroganz“ vor. Dies ist für Grillmeier nicht nachvollziehbar.

Roland Grillmeier nimmt in einer Pressemitteilung Stellung zu den Aussagen von Landrat Wolfgang Lippert.
von Martin Maier Kontakt Profil

In einer Pressemitteilung der CSU-Kreistagsfraktion erklärt der Landratskandidat, dass er in seinem Statement in Waldsassen niemand persönlich angegriffen habe. Ihm liege es auch fern, die Krankenhauspolitik zum Wahlkampfthema zu machen. Er habe lediglich ausgeführt, dass man nach 13 Jahren AG kaum mehr nachvollziehen könne, ob, wer und welche Fehler gemacht wurden, oder ob man etwas anders hätte machen können.

Es gelte, nach vorne zu blicken und die Interessen des Landkreises bestmöglich zu vertreten. Dafür brauche es einen starken Landrat, „der in der Lage sei, die anstehenden Themen zu vertreten“. Keinesfalls habe Grillmeier den Einsatz des Landrats oder der Aufsichtsräte bewerten wollen.

Zudem äußert sich CSU-Fraktionsvorsitzender Toni Dutz, der die Kommunikation unter den drei Hauptverantwortlichen – Landräte aus Tirschenreuth und Neustadt/WN sowie Oberbürgermeister von Weiden – als nicht immer optimal in den letzten Jahren bezeichnet. Dies habe auch zu gewissen Irritationen beigetragen. Mit derart scharfen Reaktionen wie von Lippert gefährde man auch die gefundene Einheit. Zukünftig würden die Christsozialen direkte Gespräch suchen. Dafür habe man eine gemeinsame Fraktionssitzung mit den Neustädter Kollegen anberaumt.

Für Waldsassens Bürgermeister Bernd Sommer stehe dennoch fest, dass man „bei besserer Abstimmung andere, möglicherweise günstigere Ergebnisse für den Bestand unserer Krankenhäuser“ hätte erreichen können.

Hier die Aussagen von Landrat Wolfgang Lippert.

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