19.04.2021 - 16:30 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Kreis Tirschenreuth: Inzidenz weiterhin deutlich unter 100

Der Kreis Tirschenreuth hat noch immer bayernweit die niedrigste Inzidenz. Die Entwicklung bezeichnet Regierungspräsident Axel Bartelt als "Hoffnungsschimmer".

Ein Mitarbeiter hält einen Coronatest-Abstrich in der Hand.
von Martin Maier Kontakt Profil

Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tirschenreuth bewegt sich weiterhin deutlich unter der 100er Marke. Am Montag lag sie bei 68. Das war bayernweit der niedrigste Wert und deutschlandweit hatten nur 14 Landkreise oder kreisfreie Städte weniger Fälle hochgerechnet auf 100.000 Einwohner. Das Landratsamt Tirschenreuth meldete über das Wochenende 10 Corona-Neuinfizierte (Samstag: 6, Sonntag: 1, Montag: 3). 5 befanden sich bereits in Quarantäne.

Zu dieser positiven Entwicklung äußerte sich auch Regierungspräsident Axel Bartelt schon am Freitagabend. Für die aktuell erfreuliche Situation mit ausschlaggebend sein könnte, so Bartelt, der gute Verlauf der Impfungen: Mit einer Impfquote von über 25 Prozent Erstimpfungen liege der Landkreis Tirschenreuth deutlich über dem bayerischen Durchschnitt. „Wir können feststellen: Der von der Staatsregierung angekündigte Impfturbo ist in den Grenzlandkreisen angekommen", wird der Regierungspräsident zitiert.

Mit seit gut zwei Monaten anhaltend durchschnittlich rund 5.000 Tests pro Woche sei auch die Zahl der Testungen im Landkreis Tirschenreuth erfreulich hoch. Bemerkenswert: Die Zahl der positiv Getesteten sank spürbar von über 3 Prozent (Kalenderwoche 7) auf 1,4 Prozent (Kalenderwoche 14). „Auch hier sind bei fast gleichbleibender Anzahl an Testungen die nachgewiesenen Neuinfektionen deutlich rückläufig, was den positiven Trend in Tirschenreuth untermauert“, erklärt Bartelt.

Dass der Landkreis etwas aufatmen könne, sei sicher auch der deutlichen Entspannung der Lage in den tschechischen Nachbarregionen zu verdanken. „Die Gefahr, dass das Virus, insbesondere die britische Variante, weiter eingetragen wird, ist damit deutlich reduziert“, so Bartelt. Die Entwicklung im Landkreis sei "ein Hoffnungsschimmer". Wichtig sei aber weiterhin Achtsamkeit und Vorsicht.

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