Tirschenreuth
25.07.2019 - 16:02 Uhr

Singvögeln unter die Flügel greifen

Den Bürgern im Landkreis Tirschenreuth ist es eine echte Herzensangelegenheit, den heimischen Singvögeln zu helfen. Dies wird nach einem Artikel im "Neuen Tag" deutlich.

Dieser kleine Spatz hatte Glück. Er wurde nach einem Unfall wieder aufgepäppelt und wohnt jetzt im Nachbargarten von Dieter Brandl. Zum Füttern kommt er aber täglich zurück. Andere Wild- und Singvögel müssen jedoch verhungern. Laut LBV eine schlimme Folge des Insektensterbens, es sei nicht mehr ausreichend Nahrung für die Vogelbabys da. Bild: ubb
Dieser kleine Spatz hatte Glück. Er wurde nach einem Unfall wieder aufgepäppelt und wohnt jetzt im Nachbargarten von Dieter Brandl. Zum Füttern kommt er aber täglich zurück. Andere Wild- und Singvögel müssen jedoch verhungern. Laut LBV eine schlimme Folge des Insektensterbens, es sei nicht mehr ausreichend Nahrung für die Vogelbabys da.

Was war passiert? Im Bericht "Vogelsterben in den Gärten" (Mittwoch, 17. Juli) verwiesen die Vorsitzenden der Kreisgruppe des Landesbunds für Vogelschutz sowie Dieter Brandl von der Wildtierauffangstation Tirschenreuth auf das Problem des Vogelsterbens. Zudem gaben die Experten Tipps, wie man den Tieren helfen kann. "Am Tag des Berichts stand mein Telefon nicht mehr still", erklärt Brandl. Nahezu 100 Anrufe von Bürgern aus dem Landkreis und der Region seien bei ihm eingegangen. Die große Anteilnahme habe ihn sehr gefreut. Er habe bei den ersten Anrufern zuerst vermutet, die Leute würden ihm sagen wollen, dass er bei diesem Thema übertreibe. Aber das sei nicht der Fall gewesen. Alle - bis auf einige Ausnahmen - hätten das sehr ernst genommen. Viele hätten zudem bei ihm an der Haustür geklingelt, um sich persönlich Ratschläge zu holen.

Tirschenreuth16.07.2019
 
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