29.06.2020 - 14:08 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Wasser soll für Sicherheit im Freibad Tirschenreuth sorgen

Der „Umzug“ des Schwimmvereins in das große Becken hatte nicht nur praktische Gründe. Auch aus Gründen der Sicherheit wurde das Schwimmerbecken im Freibad mit Wasser befüllt.

Der neue Kindergarten in der Altstadt nimmt immer mehr Gestalt an. Der Name "Weltenentdecker" wollte Stadtrat Karl Berr aber nicht gefallen.
von Werner Schirmer Kontakt Profil

Bei der Stadtratssitzung am Donnerstag im Kettelerhaus nahm Bürgermeister Franz Stahl zum Trainingsbetrieb des Schwimmvereins im Freibad Stellung. Ursprünglich wollten die Sportler für ihren Trainingsbetrieb das Nichtschwimmerbecken nutzen. Dafür hatte der Verein auch ein notwendiges Hygienekonzept ausgearbeitet. Jetzt können die Schwimmer aber das große Becken nutzen.

Verletzungen ausschließen

Franz Stahl stellte heraus, dass dabei auch wirtschaftliche Gründe mit ausschlaggebend waren. So würde der Nichtschwimmerbereich insgesamt eine größere Wasseroberfläche aufweisen. Und die sei beim Betrieb des Beckens wichtiger als die Wassermenge. Mit entscheidend sei zudem gewesen, dass man das Schwimmerbecken auch ohne Badesaison nicht ohne Wasser lassen könne. Schon aus Gründen der Sicherheit hätte man das Becken befüllen müssen. Falls ungebetene Besucher ins Becken springen würden, sei dann die Verletzungsgefahr ausgeschlossen.

Eltern nicht einbezogen

Mit dem Namen "Weltenentdecker" für den neuen Kindergarten war Stadtrat Karl Berr (Wählergemeinschaft Umwelt) nicht wirklich einverstanden. "Warum wurden der Stadtrat und die Eltern nicht in die Namensfindung einbezogen?", fragte Berr. Er hätte sich einen ortsgebunden Namen gut vorstellen können, wie "Kinderhaus am grünen Ring". Dabei wollte Berr der gewählte Namen "Weltenentdecker" sogar etwas norddeutsch erscheinen, wie "Himmelsleiter" statt Aussichtsturm in der Heusterz.

Franz Stahl betrachtete die Namenswahl allein als Sache des Roten Kreuzes, das den neuen Kindergarten in der Altstadt betreiben wird. Ganz so wollte Manfred Zandt der Argumentation nicht folgen. Der Sprecher der Freien Wähler hatte sogar in der Geschäftsordnung der Stadt nachgelesen. Und dort wird festgehalten, dass der Besitzer des Gebäudes für die Bezeichnung zuständig ist. Und der Besitzer sei nun mal die Stadt Tirschenreuth. "Somit wäre es Sache der Stadt gewesen", berichtigte Zandt. Der Bürgermeister nahm den Hinweis zur Kenntnis. Allerdings werde die Bezeichnung nicht mehr geändert.

Bei der Sitzung gab Bürgermeister Stahl auch nichtöffentliche Beschlüsse aus der Ferienausschusssitzung vom 29.April bekannt. Danach sind Mehrkosten für die Drehleiter (Fahrgestell mit Aufbau, Beladung) in Höhe von 50 000 Euro gebilligt worden. Die Mehrkosten werden im Haushalt 2021 eingeplant. Im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung vom 7. Mai wurde Konrad Zant als Vertreter der Stadt in den Zweckverband der Sparkasse Oberpfalz Nord bestellt. Franz Stahl konnte weiter mitteilen, dass zum nächsten Monat Stefan Raupach seinen Dienst im Bauhof der Stadt beginnen wird. Raupach, der in Konnersreuth wohnt, soll später das Tätigkeitsfeld von Manfred Bauer übernehmen, sobald dieser in den Ruhestand geht.

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Tirschenreuth

Neue Ortssprecher

Stahl unterrichtete das Gremium noch von der Ortssprecherwahl für die ehemaligen Gemeinden Lengenfeld und Hohenwald. Für Lengenfeld wird ein weiteres Mal Berthold Zeitler bei den Sitzungen mit dabei sein, für Hohenwald wurde dieses Amt neu an Johannes Bäuml übertragen.

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