Schweres Gerät stand schon bereit, wurde dann aber doch nicht gebraucht: Die Feuerwehren aus Ursensollen und Garsdorf haben am Mittwochmorgen in Ursensollen eine Kuh aus der Klemme befreit - im wahrsten Sinne des Wortes. Das Jungtier war im Stall eines Bauernhofs in den Spaltboden eingebrochen. Dabei blieb die Kuh so unglücklich mit den Hinterbeinen stecken, dass sie nicht mehr aus eigener Kraft heraus kam. Deshalb rückten die Feuerwehren aus Ursensollen und Garsdorf an, um dem Tier zu helfen.
Die rund 15 Einsatzkräfte hatten dazu auch schon schweres Gerät parat, mussten es aber nicht einsetzen: Sechs, sieben Mann schafften es mit vereinten Kräften, die Jungkuh aus dem Loch im Stallboden zu hieven. "Die Kuh hat sich ganz ruhig verhalten", berichtet Kreisbrandmeister Alexander Graf von der FFW Ursensollen, "sie hat das brav über sich ergehen lassen". Nach etwa 20 Minuten war das Tier befreit, der vorsichtshalber verständigte Tierarzt musste nicht eingreifen. Laut Graf hat das Tier diesen Unfall unverletzt überstanden.













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