16.06.2020 - 10:43 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Neue Entwicklung bei der Umgehung von Ursensollen

Die Ortsumgehung von Ursensollen steht trotz eines wegen Corona enger werdenden finanziellen Spielraums des Bundes nach wie vor auf der Agenda des Bundestagsabgeordneten Alois Karl. Er erklärt warum.

Die Ortsumgehung von Ursensollen ist ein Wunsch vieler Bürger, dem sich auch MdB Alois Karl annimmt.
von Markus Bleisteiner Kontakt Profil

Bei einem Gespräch mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer habe dieser noch einmal festgehalten, dass das Staatliche Bauamt ermächtigt sei, die weiteren Planungen bis zur Baureife voran zu treiben, heißt es in einer Pressemitteilung aus Karls Abgeordnetenbüro. Die Planungen könnten laut Scheuer bis hin zur Genehmigung durch sein Ministerium vorgenommen werden.

Nun hat Alois Karl Ursensollens Bürgermeister Albert Geitner und Baudirektor Henner Wasmuth über die Reaktion des Verkehrsministers informiert. Wasmuth antwortete prompt und teilte dem Abgeordneten mit, dass momentan die Voruntersuchungen im Zuge einer Bachelorarbeit gemacht werden würden. Dies verschaffe wichtige Informationen für die Ausschreibung der Ingenieurleistungen, heißt es. Er werde das Schreiben Karls auch an das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr weiterleiten, da von dort Einfluss auf die Abstimmung von Planungsmitteln und Planungszielen genommen werde. Wasmuth freute sich, Alois Karl mitteilen zu können, dass in nächster Zeit Kapazitäten eines guten Planers frei würden, mit dem das Unterfangen vorangebracht werden soll.

Alois Karl sieht laut seinem Schreiben die Notwendigkeit, Ursensollen durch eine Umgehung vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Im Besonderen liege ihm die Sicherheit der Schulkinder am Herzen, von denen viele die stark befahrene Bundesstraße überqueren müssen.

In Kastl sind an der B 299, der Lauterachtalstraße, die Felsen wieder locker.

Kastl im Landkreis Amberg-Sulzbach

Ein weiteres Argument sei das Vorhaben der Firma Grammer, den Sitz in Ursensollen zeitnah in Betrieb zu nehmen. In dem Gewerbegebiet sind in den vergangenen Jahren 1000 Arbeitsplätze entstanden.

Weiterhin soll die Außenstelle der Polizei-Fachhochschule in Kastl ausgebaut werden. Beide Maßnahmen führen zu zusätzlichem Verkehr auf der B 299. Diese Bundesstraße ist die wichtigste Nord-Süd-Magistrale im Wahlkreis. Nach der Umgehung von Mühlhausen wäre die Umgehung von Ursensollen ein weiterer Baustein zur Entwicklung der Nachbarlandkreise und der Stadt Amberg, meint Karl.

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