25.08.2021 - 13:49 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Ursensollener First Responder leisten schnelle Erste Hilfe rund um die Uhr

Der stellvertretende Leiter der Ehrenamtlichen von der Ursensollener First-Responder-Gruppe, Andreas Färber, vor dem in die Jahre gekommen Einsatzfahrzeug.
von Jürgen MaschingProfil

Sie sind meistens zwischen fünf und zehn Minuten vor dem Rettungsdienst am Einsatzort, die Ehrenamtlichen der First Responder aus Ursensollen. Eine Ersthelfer-Gruppe gibt es in der Gemeinde bereits seit über zehn Jahren, seit April 2021 ist sie als First Responder der Feuerwehr Ursensollen angegliedert.

Ein First Responder, also ein qualifizierter Ersthelfer, ist ein zusätzliches Glied in der Rettungskette zwischen dem Ersthelfer, der meist ein Laie ist, und dem qualifizierten Rettungsdienst. In vielen Notfällen entscheiden gerade die Maßnahmen in den ersten Minuten über den weiteren Verlauf. Die First Responder sind bei vielen Einsätzen in der Regel ein paar Minuten vor dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle, wodurch wichtige, meist lebensrettende Zeit gewonnen wird.

In Ursensollen bestreiten derzeit zwölf ehrenamtliche First Responder rund um die Uhr diesen Dienst, den sie zusätzlich zu ihrer geregelten Arbeit in ihrer Freizeit leisten. Dazu kommen noch vier Kräfte, die sich zurzeit in der Ausbildung befinden. Seit April dieses Jahres wurden sie zu verschiedenen Einsätzen gerufen, vom medizinischen Notfall bis zum schweren Verkehrsunfall. Dabei geben sie auch eine erste Lagemeldung vor Ort ab, um eventuell weitere Kräfte nachzufordern.

Nun haben die First Responder Ursensollen am Wochenende ihren 50. Einsatz gefahren. In der Nacht um 2.28 Uhr ging die Alarmmeldung zu einem medizinischen Notfall ein. Und auch hier waren die qualifizierten Ersthelfer schnell vor Ort, um Menschen zu helfen. Dies alles mit einem etwas in die Jahre gekommenen, von der Feuerwehr ausrangierten VW Passat. „Wir haben ihn etwas umgebaut, um unsere Erste-Hilfe-Ausrüstung darin unterbringen zu können“, erklärt der stellvertretende Leiter der First-Responder-Gruppe, Andreas Färber. Trotzdem wollen die Ehrenamtlichen schnell einen Ersatz finden.

 

 

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