Vilseck
24.09.2026 - 10:08 Uhr

Bund fördert Schwimmbadsanierungen in Vilseck und Illschwang

Der Bund investiert über 3 Millionen Euro in die Sanierung der Schwimmbäder in Vilseck und Illschwang. Die Mittel sollen die Sportstätten zukunftsfähig machen.

Der Bundestag hat beschlossen, die Sanierung des Höhenschwimmbads in Vilseck mit 2.635.200 Euro zu fördern. Auch das Freibad in Illschwang erhält 720.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“. Insgesamt fließen damit über 3 Millionen Euro Bundesmittel in den Landkreis Amberg–Sulzbach. Der örtliche Bundestagsabgeordnete David Mandrella hat sich in Berlin für die Projekte eingesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung seines Wahlkreisbüros.

Das Höhenschwimmbad Vilseck erhält eine umfangreiche Förderung. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 5.856.000 Euro. Geplant ist die Sanierung der Becken, Freianlagen und Gebäude. Der Baubeginn ist für September 2028 vorgesehen. Das 1967 errichtete Schwimmbad ist ein wichtiger Bestandteil des sportlichen und gesellschaftlichen Lebens in Vilseck. Es wird auch von amerikanischen Soldaten und deren Familien genutzt. Bürgermeister Thorsten Grädler betont die Bedeutung der Förderung für die Stadt.

Das Freibad Illschwang erhält 720.000 Euro Bundesförderung. Die Anlage ist seit über 50 Jahren in Betrieb und sanierungsbedürftig. Die Investitionen belaufen sich auf rund 3,8 Millionen Euro. Der Sanierungsbedarf betrifft unter anderem die Filteranlage, die elektrische Steuerung und die Rohrleitungen. „Wir kämpfen seit vielen Jahren für den Erhalt unseres Freibads. Die Bundesförderung ist für die Gemeinde eine ganz wichtige Unterstützung, damit wir die dringend notwendige Sanierung nun Schritt für Schritt angehen können“, erklärt Bürgermeister Dieter Dehling.

Die CSU-Wahlkreisabgeordnete Susanne Hierl erklärt in einer Mitteilung: „Es freut mich sehr, dass zwei Kommunen vom Bundesprogramm profitieren. Schwimmbäder gehören zur kommunalen Daseinsfürsorge: Sie sind Orte der Begegnung, der Gesundheitsvorsorge und des gesellschaftlichen Miteinanders. Hier trainieren Vereine, begegnen sich Menschen jeden Alters und sind ein wichtiger Mehrwert vor Ort. Damit können sanierungsbedürftige Bäder renoviert werden. Die Lebensqualität in den Gemeinden wird nachhaltig gestärkt und die Sanierung kann angegangen werden.“

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