Tablets und Smartphones, Notebook und Beamer gehören inzwischen zum (Schul-)Alltag. Homeschooling ist inzwischen wegen der Corona-Pandemie ein fester Bestandteil des Unterrichts. Das heißt aber, dass auch die Lehrer nochmal lernen müssen: Um zeitgemäß unterrichten zu können, müssen entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Kommunen als Sachaufwandsträger können für alle notwendigen Investitionen auf Förderung des Bundes und des Freistaates Bayern zurückgreifen – die Stadt Vilseck hat das voll umfänglich getan.
Mit Matthias Rösch hat die Stadt auch einen eigenen IT-Experten eingesetzt, der jetzt in seinem Sachstandsbericht feststellte: „Von Seiten der Stadt Vilseck haben wir alles dafür unternommen, um das Homeschooling problemlos durchführen zu können.“ Man habe ein System, das den aktuellen Anforderungen gerecht werde und zukunftsfähig sei. Bürgermeister Hans Martin Schertl sieht das ähnlich: Die Vilsecker Schule sei bestens gerüstet für die Zukunft. Laut Matthias Rösch gehören zur IT-Ausstattung der Schule derzeit 28 Lehrer-PC oder -Laptops und 35 Schüler-PC. Darüber hinaus wurden weitere 19 Laptops beschafft, die den Schülern im Homeschooling zur Verfügung stehen und derzeit auch alle ausgeliehen sind. Sieben weitere wurden bereits bestellt und sollen im Februar geliefert werden.
Neuer Server
Jedes Klassenzimmer ist mit einem PC, einer Dokumentenkamera und einem Beamer ausgestattet. Zudem gibt es, wie Rösch erläuterte, einige Smartboards. Über die Förderprogramme „Digitalpakt Schule“ und „Digitales Klassenzimmer“ werden für alle 14 Klassenzimmer digitale Tafeln angeschafft. Außerdem wurden laut Rösch drei Klassensätze Ipads bestellt, die von den Lehrern eingesetzt werden können. Zudem wurde durch Einbau von 28 Access-Points in der gesamten Schule W-Lan realisiert und ein neuer Server angeschafft. Diese digitale Ausstattung wird derzeit mit 90 Prozent gefördert, das entspricht einem Betrag von 140.000 Euro. Zudem stehen den Schülern zwei Informatikräume mit insgesamt 28 PC zur Verfügung.
Schneller im Internet
Ab März wird der Internetanschluss durch eine neue Glasfaserleitung mit bis zu 1000Mbit/s realisiert. Der Freistaat fördert die Maßnahme mit einem maximalen Zuschuss von 50.000 Euro. Den Eltern und Lehrern steht bereits eine Software zur Verfügung, die für Elternbriefe, Krankmeldungen oder das Klassenbuch genutzt werden kann. Die Plattform „Jitsi“ wurde für Videokonferenzen vom Schulamt angeschafft und „Mebis“ (Internetportal des bayrischen Kultusministeriums) wurde vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt. Mit einer DSGV (Datenschutzgrundverordnung)-konformen Cloudlösung haben die Lehrer und Schüler jederzeit Zugriff auf ihre Dokumente und Unterrichtsmaterialien.















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