Pickel erinnerte am Samstag beim Kameradschaftsabend im voll besetzten Nebenzimmer des Vereinslokal Gasthof "Zur Post“ an die Gründung am 30. März 1979 mit zehn Mitgliedern. Damals sei der Grundgedanke gewesen, den aus der Bundeswehr ausscheidenden Soldaten, unabhängig von Wehrpflicht, Zeit- oder Berufssoldat, eine organisierte Heimat auf kameradschaftlich ausgerichteter Basis zu bieten. Die Umgestaltung der Bundeswehr führe jetzt aber zu einem Nachwuchsproblem, bedauerte der Sprecher. Deshalb müssen bei der Aufnahme von Mitgliedern neue Wege gegangen werden, erkannte der Vorsitzende. Doch unabhängig von der Situation gehören der Kameradschaft jeweils zwischen 80 und 90 Mitglieder an. Aktuell sind es 86.
Bürgermeister Andreas Wutzlhofer dankte der Reservistenkameradschaft für deren Engagement im öffentlichen Leben der Stadt. Unter anderem nannte der Rathauschef das jährliche Biwakfest und die Beteiligung an der „autofreien Spielstadt“ mit Übernahme einer Station. Besonders wertvoll aber sei die Pflege der Kameradschaft, betonte Wutzlhofer. Es sei aber auch wichtig, bei diesem Abend die Treue langjähriger Mitglieder zu würdigen.
Manfred Zettl, Kreisvorsitzender der Reservistenkameradschaften Oberpfalz Nord, erinnerte daran, dass seitens der RK Neustadt/WN eine enge Zusammenarbeit mit der Vohenstraußer Reservistenkameradschaft besteht. Er bat die Mitglieder weiterhin die Kameradschaft zu pflegen. Zur Verminderung des Nachwuchsproblems haben die Reservistenkameradschaften für Ungediente ein „Schnuppertraining“ eingeführt, mit dem sich dieser Personenkreis nach vier Wochen Reservisten nennen darf.
Josef Illing, Vorsitzender der Patenkameradschaft Eslarn, hob die Freundschaft mit den Vohenstraußern hervor. Dies zeige sich besonders mit dem gegenseitigen Besuch bei Veranstaltungen. Als „Geburtstagsgeschenk“ überreichte Illing eine Urkunde als Erinnerung an die freundschaftliche Beziehung und eine Einladung ins Museum „Biererlebnis Kommunbrauhaus“.
Vorsitzender Werner Pickel überreichte anschließend mit den Bürgermeistern Wutzlhofer und Reiner Gäbl, Kreisvorsitzendem Zettl, Kreisorganisationsleiter Günter Bogner und Oberstabsfeldwebel Jürgen Wölfl den Mitgliedern Christof Müssig, auch Gründungsmitglied, Edmund Schwägerl, Günter Fischer, Heinrich Feneis und letztlich auch sich selbst Ehrenurkunden für 40 Jahre Mitgliedschaft.




















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