14.06.2020 - 15:05 Uhr
WaidhausOberpfalz

Beidseits der Grenze viel zu tun

Die Grenzöffnung macht es Altbürgermeisterin Margit Kirzinger möglich, sich nun endlich auch vom stellvertretenden Bürgermeister der Partnergemeinde Rozvadov, Martin Abel, und seiner Assistentin Martin Klimpel persönlich zu verabschieden.

Gemeindesekretärin Martina Klimpel ist dabei, als Margit Kirzinger (Mitte) ihren Abschiedsbesuch bei Bürgermeister Martin Abel in Roßhaupt abstattet.
von Josef ForsterProfil

Mit kleinen Geschenken unterstrich die stellvertretende Landrätin ihre Anerkennung und bedankte sich bei Bürgermeister Abel für die stets hervorragende Zusammenarbeit: "Einiges, vor allem im kulturellen Bereich, konnten wir gemeinsam auf die Beine stellen. Angefangen von gegenseitigen Besuchen von Festen und musikalischen Veranstaltungen bis hin zu gemeinsamen Sitzungen, bei denen es immer zu einem sehr interessanten Meinungsaustausch kam."

Besonders hob Kirzinger den alljährlichen Start des Waidhauser Musiksommers in der St. Wenzels-Kirche in Roßhaupt und das große deutsch-tschechische Freundschaftsfest zum 30. Jahrestag des Falls des Eisernen Vorhangs hervor.

"Bei vielen Veranstaltungen half auch die sehr gute Zusammenarbeit mit der Kunst- und Musikschule in Stribro (Mies) und deren Direktor Frantisek Kratochvíl." Die Informationsfahrten der Grenzbürgermeister dienten dem gemeinsamen Kennenlernen. Und so blieb es nicht aus, dass aus der Verwaltungs- und politischen Arbeit persönliche Freundschaft entstanden sei.

Bürgermeister Abel berichtete aus seiner Kommune über viele anstehende Projekte im Jahr 2020 und den Folgejahren. In der Nachbargemeinde habe aktuell die Schaffung von Wohnraum einen hohen Stellenwert. Er erwähnte dazu die Ausweisung neuer Baugebiete und den Neubau eines Feuerwehrhauses. Der Sportplatz und die Funktionsgebäude würden derzeit bereits saniert und neu gestaltet.

Abel bedankte sich bei Kirzinger ebenfalls für das "sehr gute Miteinander". Gerne werde er die Ex-Bürgermeisterin auch in Zukunft zu Veranstaltungen einladen. Mit einem herzlichen "Na Shledanou" verabschiedete sich Kirzinger in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen. Ihr ganz besonderer Gruß galt dem Ersten Bürgermeister Pavel Pajer, dem sie "nichts sehnlicher wünscht, als wieder gesund zu werden".

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