18.03.2021 - 09:57 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Neues Doppelbalken-Flurkreuz am Ortsrand von Waldsassen

Die einstige Spende aus der Theaterkasse der Kolpingsfamilie war in den Jahren recht unansehnlich geworden. Jetzt dürfen sich Passanten und Spaziergänger über den neu gestalteten Ort zum Innehalten freuen.

Die an der Aktion beteiligten Helfer (von links) Georg Koch, Rudolf Rüth, Willi Härtl und Wolfgang Seiler am neuen Flurkreuz an der Neualbenreuther Straße.
von Autor KGGProfil

Auf die Initiative der Kolpingsfamilie Waldsassen hin ist das Doppelbalken-Flurkreuz an der Neualbenreuther Straße dieser Tage erneuert und aufgestellt worden. Das vorherige Kreuz war morsch und musste dringend erneuert worden.

Das frühere Kreuz wurde im Jahr 2002 von der Theatergruppe der Kolpingsfamilie Waldsassen um Willi Härtl, Rudolf Rüth und Sigrid Köstler mit Geld aus der Theaterkasse finanziert. Fachmännisch gezimmert wurde dieses Doppelbalken-Flurkreuz zum damaligen Zeitpunkt von Willi Härtl und Rudolf Rüth.

Das neue Flurkreuz ist von Schreinermeister Wolfgang Seiler im Treppenbau- und Schreinerbetrieb Seiler in Lärchenholz angefertigt. Jetzt wurde das neue Kreuz mit Unterstützung von Kolpingsöhnen aufgerichtet. Das Kreuz ist eine Spende von Wolfgang und Cornelia Seiler, über die sich Stadt und Bevölkerung freuen dürfen.

Josef Reindl leitet die Arbeitsgruppe Kleindenkmäler im Gerwig-Kreis Waldsassen

Tirschenreuth
Hintergrund:

Kreuz eine der Stationen bei der Flurprozession

Im Buch „Kleindenkmäler in und um Waldsassen“, das der Gerwig-Kreis Waldsassen herausgegeben hat, gibt es auch einen Eintrag über das Flurkreuz an der Neualbenreuther Straße.

  • Dieses Doppelbalken-Flurkreuz ist eines von vier ehemalig rot angestrichenen Schauerkreuzen.
  • Es diente seit mindestens 1867 als Station bei der alljährlichen Flurprozession. Die Aufstellung und Unterhalt dieser Kreuze oblag der einstigen Almosenstiftung.
  • Das Kreuz war vom ehemaligen Standort gegenüber, an der Straßenabbiegung „In der Maierzelch“ und der dortigen Bebauung 1981 an den jetzigen Standort umgesetzt worden.

 

 

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