Gekracht hat es am Freitag kurz nach Mittag auf der Bundesstraße 299 bei Waldsassen. Ein Auto mit tschechischer Zulassung passierte in der Egerer Straße die abknickende Vorfahrtsstraße von Waldsassen zum Grenzübergang. Auf Höhe der Abzweigung Richtung Mitterhof/Hundsbach stieß das Auto im Begegnungsverkehr mit einem BMW zusammen. Dabei handelte es sich um ein ziviles Einsatzfahrzeug der Grenzpolizei Waldsassen.
Die Beamten hatten Dienstschluss und waren stadteinwärts unterwegs. Zum Zeitpunkt des Unfalls schneite es stark, die Fahrbahn war glitschig. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Aufgenommen wurde der Unfall – wegen der Beteiligung der Beamten aus Waldsassen – von einer Streife der Polizeiinspektion Tirschenreuth. Zur Unfallstelle gerufen wurde auch die Feuerwehr Waldsassen, die dann aber nicht weiter eingreifen musste. Die Helfer kümmerten sich um die Verkehrsabsicherung auf der Bundesstraße und erledigten Aufräumarbeiten an der Unfallstelle.
Die große Alarmierung von Feuerwehr und Rettungswagen wurde übrigens durch ein elektronisches Notrufsystem veranlasst. Bei der Kollision lösten im Auto der Fahnder die Airbags aus, was an die Einsatzzentrale des Fahrzeugherstellers gemeldet wurde. Bei einem Anruf von dort waren die Insassen nicht erreicht worden, worauf das sprichwörtlich "große Programm" startete.
















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