Getrud Wittkowsky lud dabei Zitherspieler und Zupfinstrumentalisten ein.Die studierte Zithervirtuosin stammt aus Regensburg und konnte schon in früheren Jahren musikalische Erfolge verzeichnen, so war sie mehrfache erste Bundespreisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und ist heute als Jurorin bei diesem Wettbewerb tätig.
Fünf Zithern und eine Gitarre hallten mit ihren „feinen Klängen“ durch das ehrwürdige Waldthurner Schloss und innerhalb zwei Stunden waren zwei Stücke vierstimmig eingeübt. Souverän leitete Wittkowsky die engagierten Teilnehmer an, so dass schließlich das Stück „Pusteblume“ (von Jörg Lanzinger) melodiös, leise mit einer Leichtigkeit und gewissen Intensität durch den großen Pfarrsaal schwebte. Die Künstlerin stellte fest, dass die Teilnehmer auf einen gleichen musikalischen Level gewesen seien, was das Einüben der Stücke erleichterte: „Des is gwant“, was soviel heißt wie „Das ist sehr gut“ lobte die Regensburgerin mit oberbayerischem Einschlag. Das zweite Stück „La Canarie“, ein ausgelassener Tanz von Michael Praetorius war eine völlig andere Stilrichtung der Renaissance.
Schon zwei Tage zuvor hatte der in Lennesrieth aufgewachsene Countertenor Franz Vitzthum eine Chorprobe im Rahmen des „Waldthurner Sommers“ mit interessierten ChorsängerInnen durchgeführt. Stimmbildung, Intonation, Stilistik der Alten Musik und der Spaß am Singen standen im Mittelpunkt dieses Abends.



















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