03.05.2020 - 11:59 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

60 000 Euro für die Tafel Weiden-Neustadt/WN

Mit dieser Spende rückt das neue Kühlfahrzeug für die Weidener Tafel näher. Über 60 000 Euro aus der Aktion „Unser soziales Bayern“ freut sich Tafel-Vorsitzender Josef Gebhardt. Es war die letzte Amtshandlung von Kurt Seggewiß als OB.

60 000 Euro stellt der Freistaat Bayern der Stadt Weiden zur Verfügung gestellt. Die Summe nimmt Tafel-Vorsitzender Josef Gebhardt (Mitte) am Donnerstag von OB Kurt Seggewiß und Kämmerin Cornelia Taubmann (von links) entgegen. Mit dabei auch die Bürgermeister Jens Meyer und Lothar Höher (von rechts).
von Autor rdoProfil

Als "schöne und letzte Amtshandlung vor seinem Ruhestand" bezeichnete der scheidende Oberbürgermeister Kurt Seggewiß am Donnerstag die Übergabe einer Spende von 60 000 Euro an den Vorsitzenden der Tafel Weiden-Neustadt/WN Josef Gebhardt.

Der Freistaat Bayern unterstützt in der Coronakrise Städte und Landkreise unter dem Motto „Unser soziales Bayern“ mit einem Pauschalbetrag von 60 000 Euro. So leiste die Kommune unter anderem durch die Einrichtung eines Bürgertelefons wertvolle Koordinationsarbeit bei allen nicht-medizinischen Fragen rund um das Coronavirus. Das Dezernat für Finanzen mit Kämmerin Cornelia Taubmann rief den Betrag nun ab und stellte ihn der Weidener Tafel zur Verfügung.

„Den Kollegen aus der Stadtverwaltung gilt mein besonderer Dank für ihr weit über die Aufgabenerfüllung hinausgehendes Engagement beim Bürgertelefon, und ich freue mich ganz besonders, dass alle mit mir der Meinung sind, den Betrag ungekürzt den Mitstreitern der Weidener Tafel zur Verfügung zu stellen“, sagte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. „Das Geld sollte nicht im Weidener Stadtsäckel verschwinden“, erläuterte Stadtkämmerin Cornelia Taubmann. „Wir wissen, was bei der Tafel aufläuft. Es ist beispielhaft was hier für die Bürger aufgebaut wurde und wie die Würde des Menschen bei der Tafel hochgehalten wird“, lobte die Kämmerin das außergewöhnliche Engagement der Ehrenamtlichen.

Tafel-Vorsitzender Josef Gebhardt glaubte zunächst sich verhört zu haben, als ihm der OB die Spendensumme auf dem Anrufbeantworter der Tafel hinterließ. Aber umso größer war die Freude bei der Spendenübergabe. Ein neues Kühlfahrzeug sei während des wirtschaftlichen Stillstandes in Coronazeiten mit Sponsoren nicht zu realisieren und 40 000 Euro würden schon dafür zu Buche schlagen.

Gebhardt dankte dem Stadtrat, der Verwaltung und auch dem Landkreis, für die Anmietung der größeren neuen Räume in der Fichtestraße, in denen auch der momentane Sicherheitsabstand gewährleitet werden kann. So könne die Tafel offen bleiben. Auch die angespannte Personalsituation sei durch jüngere Kräfte danke der Vermittlung der Arbeitsagentur gemeistert worden.

Der Dank des Oberbürgermeisters galt seien Mitarbeitern, den anwesenden Bürgermeistern Jens Meyer und Lothar Höher sowie auch dem Sozialministerium für die bayernweite Aktion und das Vertrauen, das das Sozialministerium den Kommunen hier bei Mittelverwendung entgegenbrachte.

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