"Die kurzfristigen, massiven Einschränkungen im Zugverkehr der Länderbahn sind inakzeptabel" - so klar ihre gemeinsame Position ist, so entschlossen stellen sich mit Anna Toman (Grüne), Tobias Gotthardt (Freie Wähler) und Christoph Skutella (FDP), drei junge Abgeordnete aus der Oberpfalz an die Seite der Pendler. Dies teilen sie am Montag mit. In einem Brandbrief an Länderbahn-Geschäftsführer Wolfgang Pollety, BEG-Chefin Bärbel Fuchs und Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart fordern sie "schnelle Lösungen für ein drängendes Problem".
Personalmangel als Grund für die Zugausfälle beim Alex zwischen München und Hof wolle man "nicht gelten lassen: Defizite in diesem Bereich sind in erster Linie Folgen verfehlter Unternehmenspolitik - und nicht auf dem Rücken der ostbayerischen Bahnfahrer auszutragen". Skutella sagt demnach: "Der aktuelle Notfahrplan ist kein spontanes Phänomen - es war ... kalkuliertes Chaos mit Ansage". Mittelfristig gelte es, engagiert um neue Lokführer zu werben. Gotthardt sieht "auch den Bund schwer in der Pflicht".
Entstanden sei der parteiübergreifende Vorstoß der drei Abgeordneten ausgerechnet bei einer gemeinsamen Bahnfahrt: "Wir kennen das Problem der Schüler und Pendler aus der eigenen Erfahrung", so Gotthardt.























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