28.10.2020 - 22:12 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"Bachelorette": Weidener bangt ums Weiterkommen

Es wird ruhig um den Weidener Daniel Bayer bei der TV-Kuppel-Show "Bachelorette". Einzel-Date? Fehlanzeige. Gruppen-Action? Machen andere. Am Ende fliegen vier Männer raus. Daniel "flattern die Nerven".

Daniel Bayer aus Weiden kämpft noch mit um die roten Rosen der "Bachelorette". Am Mittwoch war er noch einer von 15 Männern. Durfte er bleiben?
von Simone Baumgärtner Kontakt Profil

Der Weidener Daniel Bayer ist gleich zu Beginn der "Bachelorette" groß im Fernsehbild zu sehen und strahlt – wie immer – eine unheimliche Ruhe aus: Er schläft. Und das inmitten von 14 weiteren Männern, die von 20 übrig geblieben sind und mit ihm nur aus einem Grund auf einer Villa in Kreta wohnen: Allesamt wollen sie um eine einzige Frau kämpfen, um Melissa, die "Bachelorette" bei RTL, die Rosen an ihre Lieblinge und Abschiedsküsschen an die Verlierer verteilt. Dazwischen wird mächtig viel gelästert und geflirtet. Nur der Weidener scheint diesmal nicht zum Zug zu kommen.

Vier andere kochen dagegen für Melissa, einer geht mit ihr Händchen halten und bekommt dafür gleich eine rote Rose, das Vorab-in-die-nächste-Runde-Zeichen. Dazwischen wieder im Bild: Daniel, wie er auf der Garten-Couch relaxt. Acht andere treten zum Sport-Date samt Hindernislauf an. Danach geht es für einen mit gebrochener Ferse ins Krankenhaus, für den anderen in den Whirlpool mit der "Bachelorette". Und was macht der Weidener? Meditation! Allerdings mit den Konkurrenten statt der Traumfrau.

Platt liegen sie da, die Männer im Garten der Villa. Die Hände auf dem Bauchnabel –und alles hört auf Daniel Bayers Kommando: "No more talking, no more bullshit, just briefing", erklärt der Weidener in Oberpfälzer Englisch. Wenig später sagt er in die Kameras: "Ich hab viele der Jungs gespürt." Gut sei das gewesen. "Ein magischer Moment." Der eine hat geweint, der andere hyperventiliert. Am Ende danken alle, die mitgemacht haben, dem 34-jährigen Wirtschaftsingenieur und Weinblogger für die für viele doch sehr ungewöhnliche Entspannung. Geholfen hat's scheinbar nur beim Weidener nicht wirklich: "Da flattern die Nerven", sagt er tags darauf in der Entscheidungsnacht.

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Kein Wunder. Kein Wort hat er bis dahin mit der "Bachelorette" gesprochen. Nun will der Weidener aber angreifen, sagt er in die Kamera. Vier Männer müssen schließlich gehen, Daniel will bleiben. Aber Vordrängeln ist auch nicht sein Ding. Daniel zögert – und verpasst seine Chance. Entsprechend angespannt guckt er zu, wie andere die Rose bekommen. Ist es vorbei für den Weidener? Weit gefehlt. Ohne auch nur einen Kontakt gehabt zu haben. Plötzlich erinnert sich die "Bachelorette" an den Weidener und sagt: "Du bist mit einer der positivsten Menschen, den ich je kennengelernt habe." Daniel strahlt, nimmt die Rose und flüstert ihr plötzlich hellwach im nun bereits bekannten Oberpfälzer Englisch ins Ohr: "Only good vibes." Am nächsten Mittwoch, 4. November, geht's weiter.

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