10.01.2020 - 16:22 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Buschbrände: Söder kritisiert australische Regierung

Tief betroffen zeigte sich Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Rande seines Redaktionsbesuchs bei Onetz über die Feuerkatastrophe in Australien. Er nimmt die dortige Regierung in die Verantwortung.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beim Redaktionsgespräch
von Anna Dobler Kontakt Profil

Das sagt Markus Söder zu den Buschbränden

"Mich bewegen diese Buschbrände sehr", zeigte sich Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder im Video-Interview bestürzt über die verheerenden Buschbrände in Australien. "Wenn man sich anschaut, wie hilflos da die Feuerwehr agiert, obwohl sie sich nach Leidenschaft und Kräften bemüht. Wie Tiere sterben, wie sich die ganze Atmosphäre dort verändert."

Laut neusten Meldungen wird die Zahl der toten Tiere mittlerweile auf über eine Milliarden beziffert. Dutzende Menschen verloren ihr Leben - Entspannung ist noch nicht in Sicht...

Söder: "Ich kann nur hoffen, dass man die Angelegenheit ernster nimmt."

Kritik übte Söder in diesem Zusammenhang an der australischen Regierung: "Ich kann nur hoffen, dass man dort die Angelegenheit ernster nimmt und auch mehr Einsatz in der Frage zeigt." Mit dieser Einschätzung steht er nicht alleine da: Dem dortigen Regierungschef Scott Morrison wird schon länger von seinen eigenen Landsleuten vorgeworfen als Krisenmanager versagt zu haben.

Die Buschfeuer in Australien wüten weiterhin

Die Brände in Australien haben mittlerweile gewaltige Dimensionen angenommen. Der Katastrophenalarm wurde in Teilen des Landes verlängert, weltweit drücken Menschen ihre Anteilnahme aus.

Zahlreiche Politiker und Promis fordern Absage des Dschungelcamps

Unterdessen wird in Deutschland auch heftig darüber diskutiert, ob der TV-Sender RTL seine heute anlaufende 14. Staffel des "Dschungelcamp" nicht besser hätte absagen oder zumindest verschieben sollen. Zahlreiche prominente Stimmen aus Politik und Showgeschäft haben sich in den vergangenen Tagen für einen Stopp der Dreharbeiten von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ ausgesprochen. Darunter sind etwa der SPD-Bundestagspolitiker Karl Lauterbach, der FDP-Medienexperte Thomas Hacker, der CDU-Medienexperte Johannes Selle sowie die medienpolitische Sprecherin der Grünen, Margit Stumpp.

Aber auch der Naturfilmer Dirk Steffens sowie Kult-Grantler Harry G. sehen die Ausstrahlung sehr kritisch. "Das muss der Sender RTL selbst entscheiden", heißt es dazu von Markus Söder auf Onetz-Nachfrage.

Harry G. mit einer klaren Botschaft

Augenzeugen berichten Dramatisches

Amberg

Markus Söder zu Gast in Weiden

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