23.01.2019 - 18:41 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Chronologie: Morde und Bluttaten rund um Weiden in den letzten 15 Jahren

Zehn dramatische Morde und Bluttaten hat es rund um Weiden in den vergangenen 15 Jahren gegeben. Eine Chronologie.

Nach dem Mord auf der Konradshöhe in Weiden im Januar 2012 suchen Ermittler rund um den Tatort nach Spuren.
von Sonja Kaute Kontakt Profil
  • Vohenstrauß, August 2015:Ein 34-Jähriger aus Sachsen-Anhalt schlägt in einer Wohnung in der Innenstadt einen Neunjährigen so schwer, dass er verstirbt. Die Mutter hatte den Jungen während ihres Aufenthalts in einer Klinik guten Glaubens in der Obhut des alleinerziehenden Vaters eines etwa gleichaltrigen Buben gelassen.
  • Neustadt/WN, April 2015: In einem Müllcontainer auf einem Supermarkt-Parkplatz wird ein totes Baby gefunden. Das Mädchen wurde wenige Minuten nach seiner Geburt erstickt. Die damals 21-Jährige Mutter aus Floß hatte die Schwangerschaft verheimlicht, das Baby auf der Supermarkt-Toilette geboren und sich danach untersuchen lassen. Der Arzt schöpfte Verdacht.
  • Weiden, Oktober 2013: Ein 63-Jähriger tötet seine 61-jährige, schwer krebskranke Ex-Ehefrau mit drei Schüssen. Er behauptet, sie habe sich wegen ihrer Krankheit mit dem ersten Schuss selbst das Leben nehmen wollen. Er habe zwei Mal auf sie geschossen. Doch die Beweise sprechen dafür, dass er alle drei Schüsse selbst abgegeben hat und die Tat vertuschen wollte.
  • Weiden, Januar 2012: Ein Zeitsoldat tötet aus Habgier einen 66-jährigen Rentner bei einem Abendspaziergang auf der Weidener Konradshöhe mit einer Armbrust und mehreren Messerstichen. Anschließend flüchtet er mit seiner Freundin nach Fuerteventura. Das Paar wird bei der Rückreise am Flughafen von der spanischen Polizei verhaftet.
  • Altenstadt/WN, Januar 2012: In einer Wohnung werden die Leichen eines 63-jährigen Spätaussiedlers aus Kasachstan und seiner 64-jährigen Ehefrau gefunden. Wie sich herausstellt, hat der Mann in einem erweiterten Suizid zuerst seine Ehefrau erstochen und danach sich selbst.
  • Vohenstrauß, November 2011: Ein Stalker tötet eine 21-jährige Vohenstraußerin mit vier Messerstichen in Oberschenkel und Hals. Über Wochen hatte der Mann sie zuvor mit SMS und Anrufen traktiert und war in der Nähe ihrer Wohnung umhergeschlichen.
  • Weiden, Mai 2010: Eine 25-Jährige erstickt ihren acht Monate alten Sohn und lässt ihn drei Tage lang auf der Wickelauflage ihrer Waschmaschine liegen.
  • Oberlind (Vohenstrauß), November 2007: Ein 58-Jähriger ersticht seine 54-jährige Ehefrau mit einem Küchenmesser. Er hatte sich offenbar in Selbsttötungsabsicht das Messer in den Hals gestoßen.
  • Flossenbürg, August 2004: Ein 55-jähriger Flossenbürger ermordet seine Ehefrau mit 25 Messerstichen. Zuvor quält er sie drei Stunden lang im Haus des Ehepaares.
  • Grafenreuth, Mai 2004: In Grafenreuth spielt sich auf einem Hof ein Familiendrama ab. Ein 46-jähriger Ehemann und Vater erschießt seine Frau und die beiden Söhne. Bei Eintreffen der Rettungskräfte liegt der Landwirt mit einer Kopfwunde im Bett. Er stirbt wenige Tage später im Krankenhaus. Er hatte seine Familie offenbar aus Angst vor dem finanziellen Ruin ausgelöscht. Der Hof in Grafenreuth war schon 1946 Schauplatz eines blutigen Geschehens: In der Nacht zum 12. Januar wurde dort eine Frau erschossen. Der Mord wurde nie aufgeklärt.
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