Weiden in der Oberpfalz
09.01.2024 - 14:41 Uhr
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Drei Investoren für Bauprojekt auf dem Weidener TB-Gelände übrig

Auf dem Weidener Turnerbund-Gelände sollen seit Jahren Wohntürme entstehen. Nur fehlt ein Investor. In ihrem Abschiedsgespräch gewährte die Ex-Kämmerin Cornelia Taubmann einen Einblick in die Gespräche.

Drei Investoren sind aus den Gesprächen mit der Stadt zum Bau auf dem Turnerbund-Gelände übrig geblieben. Archivbild: Gustl Beer
Drei Investoren sind aus den Gesprächen mit der Stadt zum Bau auf dem Turnerbund-Gelände übrig geblieben.

Geht es schneller als gedacht mit dem Bau auf dem Turnerbund-Gelände? Großer Optimismus ist zwar noch nicht angebracht. Wann die rund 300 Wohnungen auf der Fläche, die der Stadt gehört, stehen: unklar. In ihrem Abschlussgespräch mit Oberpfalz-Medien Ende Dezember sagte Weidens Ex-Kämmerin Cornelia Taubmann aber, es liefen derzeit intensive Gespräche mit drei Investoren. Es gelte nun zu entscheiden, welche der Planungen dieser Unternehmen am besten mit den Vorstellungen der Stadträte zusammenpassten. Wer also den Zuschlag erhält. "Dann wird es auch mal zum finalen Abschluss kommen", glaubt Taubmann. "Das Thema ist bei allen Investoren die Tiefgarage. In der Großstadt kannst du das gut vermarkten." In Weiden, eher nicht, heißt das. "Inzwischen ist das viel zu teuer, 70.000 Euro für einen Stellplatz."

In drei bis fünf Jahren, sagt Taubmann, wünsche sich die Stadt die Wohntürme. Manchen Investoren sei das zu kurz gedacht, da seien eher zehn Jahre im Gespräch gewesen. Aber: "Es gibt schon auch Unternehmen, die das in der Kürze der Zeit schaffen können." Klar ist, dass die Stadt die Fläche an den Investor verkaufen wird.

Im Februar 2017 hatte sie ihr Vorkaufsrecht geltend gemacht und das Areal für 1,585 Millionen Euro dem Turnerbund abgekauft. Ideen, den Bau selbst in städtischer Hand umzusetzen, gingen nicht auf. Heute sagt Taubmann, "das hätten wir nie und nimmer geschafft". Sie selbst warb damals für eine Investoren-Lösung und setzte sich, spätestens als sich die finanzielle Lage der Stadt verdüsterte, durch.

Ein Investor aus der nördlichen Oberpfalz stand vor zwei Jahren bereits kurz vor dem Baubeginn, habe dann aber "neu kalkuliert" und sich von dem Projekt aus finanziellen Gründen verabschiedet, hieß es im Sommer. Recherchen von Oberpfalz-Medien legten die Hintergründe offen. Taubmann startete eine erneute, diesmal bundesweite Investorensuche. Eine anfangs zweistellige Zahl an Interessenten reduzierte sich rasch – auf ebenjene drei. Namen nannte Taubmann nicht.

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