"Wenn man Vorstand Josef Götz im Aufsichtsrat mehrheitlich das Vertrauen ausspricht, dann braucht man doch nicht noch zwei weitere Vorstände einstellen", befindet der stellvertretende Vorsitzende der Freien Wähler Weiden, Bernhard Herzog, in der Presseerklärung. Götz solle stattdessen zugestanden werden, "dass der kommunalpolitisch gewollte, aber längst überholte Ansatz, alle Standorte zu erhalten‘, nicht mehr finanzierbar ist."
"Sehr enttäuschend" nennt es Herzog außerdem, dass sich SPD- und CSU-Kommunalpolitiker öffentlich gegen eine Dienstleistungsgesellschaft der Kliniken Nordoberpfalz AG wandten, dann aber im Aufsichtsrat nichts dagegen unternähmen. Die Freien Wähler seien gegen die Tarifflucht und gegen Dienstleistungsgesellschaften. "Wir wollen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AG tarifkonforme Bezahlung nach TVöD, um den Lebensstandard aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten, drohende Altersarmut zu verhindern und die Kaufkraft für die Region zu erhalten", so Herzog. Der Betrag, den man durch die Dienstleistungsgesellschaft einsparen würde, "wird zu einem vielfachen durch die Ausgaben für ein Beratungsinstitut zur Ausarbeitung einer neuen Führungsstruktur mit drei Vorständen und natürlich durch die Kosten für die beiden zusätzlichen Vorstände wieder ausgegeben".



















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