Mir ist richtig mulmig zumute geworden. Am Donnerstag bei dem Aufruf von Bundeskanzlerin Angela Merkel, wegen des Coronavirus soziale Kontakte weitestgehend einzustellen. Und noch mehr gestern, als der bayerische Ministerpräsident Markus Söder eine gefühlt minutenlange Liste an Maßnahmen auflistete, die uns alle betreffen. "Es werden Menschen sterben. Deshalb ist es wichtig, dass wir es nicht auf die leichte Schulter nehmen", so Söder.Wie er mahnte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, die Lage ernst zu nehmen, aber Ruhe zu bewahren. Verständlich, dass Letzteres nicht leicht fällt. Schon vor der Coronakrise drastische Medikamenten-Engpässe, leer gekaufte Regale in Supermärkten, unvernünftige Mitbürger, wirtschaftliche Einbrüche, Sorge um Angehörige und die Kinderbetreuung - genug Gründe, beunruhigt zu sein. In einer Bäckerei hörte ich, man verkaufe derzeit die dreifache Menge Brot. Es gebe Kunden, die Dutzende Brote einfrieren. So ein Verhalten ist das Gegenteil von dem, was wir brauchen: Zusammenhalt statt Egoismus. Wir suchen deshalb Ideen und Beispiele, wie Sie sich gegenseitig durch die Krise helfen. Wir freuen uns über Hinweise an redws[at]oberpfalzmedien[dot]de, Betreff: Coronahilfe.
Weiden in der Oberpfalz
16.03.2020 - 19:21 Uhr
Ideen und Beispiele für gegenseitige Unterstützung in der Coronakrise gesucht
von Sonja Kaute
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Meistgelesene Artikel
Zum Fortsetzen bitteE-Mail eingeben
Sie sind bereits eingeloggt.
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.

















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.