Weiden in der Oberpfalz
12.03.2022 - 23:10 Uhr

Jury bei Deutschland sucht den Superstar entscheidet über Weidener

Majid Al Awaqleh (22) war am Samstagabend in der letzten Casting-Folge bei RTL zu sehen. Mit einem Song von Lewis Capaldi wollte er die Jury von sich überzeugen.

Majid Al Awaqleh aus Weiden hat es in der letzten Casting-Folge für die RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" leider nicht geschafft weiterzukommen. Bild: RTL/Stefan Gregorowius/exb
Majid Al Awaqleh aus Weiden hat es in der letzten Casting-Folge für die RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" leider nicht geschafft weiterzukommen.

Der 22-jährige Majid Al Awaqleh aus Weiden war am Samstag, 12 März, in der zehnten und letzten Casting-Folge der diesjährigen Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" bei RTL zu sehen. Ganz in Schwarz, im Anzug, trat er vor die Jury, griff zum Mikro. Dann legte er los und präsentierte den gefühlvollen Song „Bruises“ des schottischen Singer-Songwriters Lewis Capaldi. Alle hatten den Weidener dabei fest im Blick: vor ihm die Jury, hinter ihm an der Glasscheibe die neugierigen Zuschauer.

Die Jury schaute vom ersten Takt an skeptisch. Majid musste später auch zugeben, dass er aus dem Takt gekommen sei. Gereicht hat es für den jungen Weidener nicht. "Wenn wir alle drei Ja schreien würden, würdest Du uns glauben?", verunsicherte Juror Toby Gad den Sänger. "Es war nicht so gut. Ne, ziemlich nicht so gut", urteilte Ilse deLange mit kurzen, klaren Worten. Und Florian Silbereisen? "Wenn Du zu Hause mit Freunden am Lagerfeuer sitzt und ihr einfach miteinander Musik macht, habt Spaß, habt Freude – Aber für die Bühne reicht es wirklich nicht."

Zum Weiterkommen hat es für Majid Al Awaqleh also nicht gereicht. Ob es damit zu tun hatte, dass ihm sein Maskottchen gefehlt hat?

Denn immer wenn er den Glücksmantel trug, den ihm sein Vater vererbt hat, konnte eigentlich nichts schiefgehen. Aber das Kleidungsstück wurde dem jungen Mann bei der Anreise zum Casting mitsamt seiner Tasche gestohlen. Der Halb-Jordanier ist eines von acht Geschwistern. Als er sechs Monate alt war, sind seine Eltern aus dem Kriegsgebiet geflüchtet.

 
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