Weiden in der Oberpfalz
21.02.2020 - 10:42 Uhr

Lothar Höher: CSU setzt auf Sieg

Barrierefreiheit schaffen und die heimische Wirtschaft entwickeln, das will CSU-OB-Kandidat Benjamin Zeitler. Das gefällt den Besuchern beim Seniorengespräch im fast vollbesetzten „Postkeller“.

"Schnipp-Schnapp" und die Krawatte ist ab - Stadträtin Stefanie Sperrer macht mit der Schere den letzten Schnitt. Die Stadtratskandidatinnen Ilona Forster (links) und Eva Nitsche (rechts) haben sichtbar ihre Freude an dem kurzen Spektakel. Bild: bey
"Schnipp-Schnapp" und die Krawatte ist ab - Stadträtin Stefanie Sperrer macht mit der Schere den letzten Schnitt. Die Stadtratskandidatinnen Ilona Forster (links) und Eva Nitsche (rechts) haben sichtbar ihre Freude an dem kurzen Spektakel.
OB-Kandidat Benjamin Zeitler (stehend) stellt beim Seniorennachmittag im "Postkeller" seine Ziele für die Stadt Weiden vor. Bild: bey
OB-Kandidat Benjamin Zeitler (stehend) stellt beim Seniorennachmittag im "Postkeller" seine Ziele für die Stadt Weiden vor.

"Ich hab' heute extra die ,Rote' genommen, sagt Benjamin Zeitler, als ihm Stadträtin Stefanie Sperrer flugs die Krawatte vor Beginn seiner Ansprache beim CSU-Seniorennachmittag im "Postkeller" abschneidet.

Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer begrüßt - als "Ersatz" für die erkrankte neue bayerische Bauministerin Kerstin Schreyer - Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht. Gerade für Senioren gebe es viele Themen auf der CSU-Agenda, sagt Rupprecht. Wichtig sei, dass es im nächsten Stadtrat wieder einen Seniorenvertreter gebe.

OB-Kandidat Benjamin Zeitler betont, es müsse in der Klimadiskussion gemeinsam nach Lösungen gesucht werden. "Ohne Wirtschaft lässt sich vieles nicht machen", erklärt er. Dennoch dürfe der Schutz für Umwelt und Natur nicht vergessen werden. Eine weitere wichtige Aufgabe sieht er in der Barrierefreiheit in der Altstadt und am Bahnhof, wobei er den Anschluss des Stadtteiles Lerchenfeld fordert.

Mit Blick auf die Situation der SPD spricht sich Albert Rupprecht für eine "starke Sozialdemokratie" aus. Ausführlich geht der Bundestagsabgeordnete auf die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg ein. Er befürchtet Belastungen durch vermehrten Güterzugverkehr, so dass Lärmschutz eine vorrangige Aufgabe sei.

Höher bestätigt die Wichtigkeit der Trennung von Elektrifizierung der Bahn und Schaffung der Barrierefreiheit am Bahnhof. Es sei eine Katastrophe, wenn ein Mensch mit Handicap im Bahnhof Weiden nicht aussteigen könnte. Es sei auch ungerecht, Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, ins Altersheim abzuschieben, streift Höher ein weiteres Thema. Einrichtungen für Tagespflege könnten zum Erhalt der Selbständigkeit beitragen.

Mit Beifall nehmen die Senioren Höhers Aussage auf, ältere Menschen so lange es geht in den Familien zu belassen. Er sieht die Tendenz, dass junge Menschen vermehrt in der Heimat bleiben. In den letzten Jahren ohne Mehrheit im Stadtrat habe die CSU alles für das Vorwärtskommen der Stadt getan, unterstreicht Höher. "Jetzt wollen wir's wieder selber machen. Wir setzen auf Sieg, nicht auf Platz."

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.