Es sollte ein schöner Abend in einem Restaurant in Weiden werden, doch am Ende ist ein Mann tot. Sieben weitere Menschen sind teilweise lebensbedrohlich verletzt, bis heute kämpfen sie mit den körperlichen und psychischen Folgen. Ermittler vermuten einen fehlgeschlagenen Drogenschmuggel und verhaften einen Mann im niederländischen Arnheim. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind schwerwiegend: Er soll in einer kriminellen Bande organisiert gewesen sein, die flüssiges MDMA in Champagnerflaschen gefüllt hat, um die Drogen international zu schmuggeln. Eine dieser Flaschen landete versehentlich in dem Restaurant in der Oberpfalz.
Etwa vier Jahre nach dem tödlichen Abend beginnt im Dezember 2025 in Weiden die Gerichtsverhandlung gegen den Niederländer. Nach 21 Verhandlungstagen innerhalb von fünf Monaten mit 40 Zeugen und drei Sachverständigen ist Ende April das Urteil gefallen: Freispruch für den Angeklagten. Doch Gewinner gibt es in diesem Fall nicht.
Neue Podcastfolge
In der neuen Folge des True-Crime-Podcasts „Crime Daheim“ beschäftigt sich das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien mit dem sogenannten Champagner-Fall. Bereits zum Prozessbeginn im Dezember haben die Journalistinnen und Journalisten in einer Folge über den Fall gesprochen, mit Fokus auf den tödlichen Abend in Weiden und den Verlauf der Ermittlungen. In der neuen Folge dreht sich nun alles um den Prozess vor dem Landgericht, die Beweismittel, das Urteil und die mögliche Revision.
Teil 1 der neuen Podcast-Folge zum Champagner-Urteil ist ab dem 29. Mai auf allen bekannten Podcast-Playern und auf der Webseite von Onetz zu hören. Viele weitere spannende Aspekte rund um die Arbeit des Gerichtsteams gibt es außerdem in den sozialen Medien, zum Beispiel auf Instagram unter crimedaheim_podcast.














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