10.07.2018 - 17:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"NOC wird ein Erfolg"

Zwischen Fondara und der CSU gebe es keine Informationsdefizite, unterstreicht Fraktionschef Wolfgang Pausch. Damit weist er die Kritik von Christian Salzhuber zurück, der sich im NT-Interview auch mehr Infos über die Belegung der Stadtgalerie in Weiden gewünscht hatte.

Das Fondara-Einkaufszentrum in der Sedan-/Goethestraße.
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

(wd) Mit seinen Aussagen sorgte Salzhuber offenbar auch für "etwas Verwunderung" im eigenen Ortsverband. "Ich habe Anrufe von Vorstandsmitgliedern des Ortsverbands Stadtmitte bekommen, die die Ansichten ihres Vorsitzenden nicht teilen. Sie sind aber auch nicht mit der Vorstandschaft besprochen und abgestimmt worden."

Es gebe keine Hinweise, dass die Befürchtung des Vorsitzenden des Ortsverbands Stadtmitte begründeten, ans Nordoberpfalz-Center kämen keine "Keramik-Lamellen". "Auch deshalb sind wir etwas verwundert", meinte Pausch, der auf den "allgemein ausgesprochen guten Kontakt" zum NOC-Bauherrn Thomas Schumacher verweist. "Das NOC wird ein Erfolg", zeigte sich Pausch überzeugt.

Die Namen der Geschäfte, die dort im Frühjahr eröffnen, würden "rechtzeitig", eben so, wie es Mieter und Vermieter verabredeten, bekannt gegeben. "Die CSU hat dieses Projekt immer positiv begleitet und wird es weiterhin so handhaben." Umso mehr überrasche Salzhuber damit, dass er offenbar nicht auf eine erfolgreiche Verwirklichung glaube. "Zumindest erweckt er mit seinen Äußerungen Zweifel."

Nachvollziehbar sei hingegen Salzhubers Sorge um die Entwicklung der Straßen im Umfeld der Stadtgalerie, wie etwa der Max-Reger-Straße. Doch hier seien die Stadt und die Fraktionen sowie der Sonderausschuss Innenstadtentwicklung längst tätig, hätten sogar ein integriertes Stadtentwicklungskonzept in Auftrag gegeben, von dem man sich vor allem für die Geschäfte und die Immobilienbesitzer entscheidende Handlungsempfehlungen erwarte. "Es wird besonders an ihnen liegen, tätig zu werden."

Eine wichtige Hilfe könne es sein, wenn sich die Hauseigentümer "institutionalisieren", ihre Aktionen abstimmen, damit sie weiter ihre Flächen attraktiv vermieten können. In der Max-Reger-Straße etwa hatte Werner Leupold die Gruppe "Bürger-City" geführt, die Anliegen aufgriff und nach Lösungen suchte.



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