Die Barrierefreiheit des Bahnhofs, zu viele Leerstände in der Stadt, zu wenige Lebensmittelmärkte: Beim Dämmerschoppen im Gasthof Dagner schilderte die CSU-Senioren-Union, was sie bewegt. Unter den Zuhörern: OB-Kandidat Benjamin Zeitler, Stadträte, Stadtratsbewerber und zahlreiche Bürger der älteren Generation.
Als drängendes Anliegen der Senioren nannte Vorsitzender Hartmut Brönner die Barrierefreiheit des Weidener Bahnhofes. Die Bahn warte ab, bis die Elektrifizierung komme, das dauere viel zu lange. Den älteren Mitbürgern sei zudem die ortsnahe Verpflegung mit Lebensmitteln am Rehbühl und in anderen Wohngebieten wichtig. Verkaufswagen könnten hier Abhilfe schaffen.
Hartmut Brönner schilderte seine Idee, mit einem Abzeichen am Eingang von Gaststätten zu werben, die barrierefreien Zugang zu ihren Gasträumen bieten. Er forderte Anreize zur Vermietung von leerstehenden Gebäuden, etwa an der Unterführung in der Frauenrichter Straße. Es gebe zu viele Spielhallen in Weiden. Nach Baurecht sei die Genehmigung von Spielhallen nicht zu verhindern, erklärte Stadtrat Alois Lukas. Eine Seniorin bat, die Grünanlagenpflege nicht zu vernachlässigen. Die "große Politik" sei bei Altersarmut gefordert. Zeitler stellte sich als Geschäftsführer von Learning-Campus und erfahrener Kommunalpolitiker vor. Der Bezirksvorsitzende der CSU-Mittelstandsunion will nach eigener Aussage mit einer soliden Haushaltspolitik Investitionsraum schaffen. Die Ergebnisse der "Zuhörtour" sollen ins Wahlprogramm der CSU einfließen.
Ronny Kühnel vom CSU-Ortsverband Stockerhut lud zur Ortsbegehung zur Entwicklung der Wohnbebauung am SV/Detag-Geländes für 5. November um 16 Uhr ein. Im Namen von ASP und der Senioren-Union erfolgt die Einladung zur Busrundfahrt auf den Truppenübungsplatz Grafenwöhr am 16. November. Abfahrt um 9 Uhr am Pendlerparkplatz der Ostmark-Kaserne. Die Führung übernimmt Hans-Jürgen Gmeiner. Fahrtkosten 15 Euro, Anmeldung bei Hartmut Brönner.














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