29.06.2021 - 11:13 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Weiden bewirbt sich um "Digitale Einkaufsstadt Bayern" 2021

In der Coronakrise wurde es deutlich: Der Einzelhandel und damit die Innenstädte kommen an der Digitalisierung nicht vorbei. Bayerns Wirtschaftsministerium unterstützt innovative Ideen mit Fördermitteln.

Online-Einkäufe: viele nutzen dafür am liebsten das Wochenende.
von Stephanie Hladik Kontakt Profil

Die Stadt Amberg hat es seit ein paar Tagen schriftlich. Sie ist "Digitale Einkaufsstadt Bayern" und darf sich in der Folge über eine finanzielle Förderung freuen. Auch Weiden bewirbt sich für das Projekt des bayerischen Wirtschaftsministeriums, das Kommunen, Werbegemeinschaften und Dienstleister für den Handel anspricht. Es hat zum Ziel, möglichst neuartige Digitalprojekte mit einer maximalen Laufzeit von 24 Monaten und Aufwendungen über 50.000 Euro zu unterstützen. Maßnahmen, die den Einzelhandel fit für die Herausforderungen der Digitalisierung und des Online-Einkaufs machen. Das können zum Beispiel regionale Shopping-Portale, digitale Schaufenster, Social-Media-Marketing oder Händler-Fortbildungen sein.

Vorgaben für die Bewerbung sind unter anderem, dass das Projekt noch nicht begonnen wurde und die Gesamtfinanzierung gesichert ist. Auch die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern (IHK, Einzelhandelsverbänden, regionalen Banken usw.) sei möglich. 20 bayerische Städte (u.a. Straubing, Rosenheim, Bodenmais) haben sich nach Angaben des Wirtschaftsministeriums seit Start des Projekts 2015 erfolgreich beteiligt.

Der Aufruf für die neue Runde wurde im April gestartet. Die Stadt Weiden hat nun bis Mitte Juli Zeit, ihre Bewerbung einzureichen. Der Stadtrat stimmte in der jüngsten Sitzung bei einer Gegenstimme (Sonja Schuhmacher) für eine Teilnahme an der Ausschreibung.

Amberg ist "Digitale Einkaufsstadt"

Amberg

 

 

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