12.11.2018 - 13:19 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Andreas Krieger dreht Ringsgwandl-Doku

"Vogelfrei - Georg Ringsgwandl" - so heißt eine Film über den Künstler, der im BR läuft. Als Regisseur zeichnet der gebürtige Oberpfälzer Andreas Krieger verantwortlich.

Der gebürtige Oberpfälzer Andreas Krieger (rechts) drehte für den BR eine Doku über den Künstler Georg Ringsgwandl (links).
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Bescheidenheit ist eine Tugend. Andreas Krieger besitzt davon jede Menge. Denn bei der Recherche im Vorfeld zu diesem Artikel wird der 43-Jährige nicht müde zu betonen, dass er nicht zu sehr in den Mittelpunkt gestellt werden will. Die Dokumentation "Vogelfrei - Georg Ringsgwandl", die am Dienstag um 22.30 Uhr im BR läuft (auch in der BR-Mediathek abrufbar), sei - auch wenn er der Regisseur ist - eine Teamleistung. Ohnehin sei es sein Job als Reporter eher "wie die Fliege an der Wand zu sein". Einer der zuhört, hinsieht und sich nicht in den Vordergrund drängt. "Ein guter Dirigent stört das Orchester nicht beim Musizieren", sagt der Journalist.

Mit dieser Einstellung hat es Krieger weit gebracht. Er ist in Weiden geboren, hat in Nabburg das Gymnasium besucht und hat in jungen Jahren auch schon ein Praktikum in unserem Medienhaus gemacht. Es folgten ein Journalistik-Studium in München, ein einjähriger Aufenthalt in Amerika und die Arbeit für die Süddeutsche Zeitung. Seit 2002 ist der gebürtige Oberpfälzer, der heute in einem kleinen Dorf bei München lebt, für den BR als Reporter tätig. Er dreht oft Beiträge für die Kultursendung "Capriccio", aber auch längere Filme. Wie nun etwa die Dokumentation über Georg Ringsgwandl, der am Donnerstag seinen 70. Geburtstag feiert. Ein gelungener Beitrag, über dessen Entstehung Krieger sagt: "Es ist keine Heldentat einen Film zu machen. Es ist Leistung eines großen, motivierten Teams - und ich versuche nur die tolle Arbeit um mich herum zu sortieren und Gelegenheiten gut zu nutzen."

Georg Ringsgwandl, ein melancholisches "Punk-Kasperl"

Bayern
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.