07.06.2020 - 14:33 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Tierischer Spaß vor über 150 Autos

Charmant, witzig und ziemlich frech – bei den Autokonzerten von Oberpfalz-Events brechen auf dem Parkplatz des Autohofs Bergler bei Windischeschenbach „tierische Zeiten“ an: Auf der Bühne steht die bekannteste Nilpferd-Dame Deutschlands.

von Holger Stiegler (STG)Profil

Sebastian Reich und seine „Amanda“ sind fast schon „alte Hasen“, was Auftritte bei Autokonzerten angeht. „Den ersten Auftritt hatten wir schon Anfang Mai“, erzählte Reich am Freitagabend kurz vor Show-Beginn im Gespräch mit Oberpfalz-Medien, Windischeschenbach sei nun bereits die fünfte Station. „Man gewöhnt sich allmählich daran, dass man vor Autos auftritt. Und für Amanda ist es immer wieder unterhaltsam zu sehen, welche Autos da sind und wer drinnen sitzt“, so Reich. Und so gebe es immer wieder Neues und Spannendes zu erleben.

Etwas ganz Besonderes war in Windischeschenbach auf jeden Fall schon die Anmoderation: Da hatten sich die Veranstalter nämlich ein weiteres prominentes Gesicht geholt – nämlich Norbert Neugirg, den Kommandanten der Altneihauser Feierwehrkapell’n. Der Oberpfälzer und das „Duo“ aus Franken kennen sich seit langer Zeit, alljährlich stehen sich bei der „Fastnacht in Franken“ in Veitshöchheim auf der Bühne. Mit launigen Worten bereite Neugirg die Bühne für Reich und seine animalische Begleiterin.

Mehr über das Comedy-Duo

Und Amanda? Die plapperte dann gleich mal los, als sie auf der Bühne stand mit ihrem „Corönchen“ auf dem Kopf. Und erkannte schnell, dass sie wieder einmal auf dem Gelände eines „Gebrauchtwarenhändlers“ auftrete. Dennoch war es auch für sie (und ihren Chef) eine ungewohnte Situation – denn im Unterschied zu den vorherigen Auftritten vor Autos wurde es laut. „Des mit dem Gehupe in Windischeschenbach g’fällt mir“, stellte Amanda fränkelnd fest und nahm sich das alles mal genau unter die Lupe. Immer wieder wurde das Auto „ED-GAR“ aus der 1. Reihe aufs Korn genommen, fasziniert zeigte sich Amanda von den „Pistenraupen“, die Essen und Getränke zu den Fahrzeugen brachten, und den vielen Lkw, die vorbeifuhren: „Der sucht einen Parkplatz und findet ein sprechendes Nilpferd!“

In ihrem kurzweiligen Auftritt schlugen Bauredner Sebastian Reich und die Nilpferd-Dame zahlreiche Bögen – von den Ortschaften Schweißenreuth und „Tschitscherlboch“ über das gemeinsame „Schnick-Schnack-Schnuck“-Spiel bis hin zum Essen und Abnehmen („Sport ist gut für die Figur – also Rittersport!“) und zur Kontaktanzeige („Süßes, heißes Nilpferd sucht…“). Und auch das Lieblingswort von Amanda – „spezifisch“ beziehungsweise „Spezi-Fisch“ – durfte an diesem Abend natürlich nicht fehlen. Und selbst als Amanda mal für kleine Nilpferd-Damen musste und die „Keramikausstellung“ des Autohofs besichtigte, wurde es nicht langweilig. Als Überraschungsgast war nämlich noch „Pig-Nik“, das Glücksschwein, dabei, das nach eigenen Angaben bisher nie sonderlich glücklich war, keinem Glück gebracht hat und nur aus dem Regal gekommen ist, weil es gestohlen wurde: „Und dann bin ich als Glücksschwein auch noch auf einer Baustelle gelandet, auf der eh nix passieren kann – soll mal der Berliner Flughafen werden!“. Besonders das langgezogene „Nööö!“ von Pig-Nik sorgte immer wieder für viel (Licht-)Gehupe.

Bestens gesorgt war auch an diesem Abend wieder für das „Drumherum“: Von der Security über die Platzanweiser bis hin zum Catering und den technischen Profis sorgten alle dafür, dass es trotz der Corona-Beschränkungen in Windischeschenbach möglich ist, kulturelle Live-Erlebnisse zu präsentieren, die begeistern.

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