Wölsendorf bei Schwarzach
09.01.2020 - 10:05 Uhr

Wählergemeinschaft soll jünger werden

Seit 1972 stellt die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Wölsendorf den Ersten Bürgermeister. Mit dem plötzlichen Tod von Gemeindeoberhaupt Alois Böhm im August 2016 wurde nach 14 Jahren eine Ära beendet.

Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Wölsendorf nominierte in der Aufstellungsversammlung im Gasthaus Lorenz ihre Kandidaten für den Gemeinderat Schwarzach. Joachim Schießl (Mitte sitzend) führt die Liste an. Auf den weiteren Platzen folgen Martin Hösl (links daneben), Gerhard Ebensberger (rechts daneben), Robert Braun (links) und Sandra Baumer (rechts). Bild: ohr
Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Wölsendorf nominierte in der Aufstellungsversammlung im Gasthaus Lorenz ihre Kandidaten für den Gemeinderat Schwarzach. Joachim Schießl (Mitte sitzend) führt die Liste an. Auf den weiteren Platzen folgen Martin Hösl (links daneben), Gerhard Ebensberger (rechts daneben), Robert Braun (links) und Sandra Baumer (rechts).

Gemeinderat Joachim Schießl begrüßte zur Aufstellungsversammlung der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Wölsendorf im Gasthaus Lorenz 30 Wahlberechtigte. Zum Versammlungsleiter wurde Franz Herrmann gewählt.

In seinem Rückblick erinnerte er an die 30-jährige Amtszeit von Johann Schießl als Erster Bürgermeister ab 1972 und an den plötzlichen Tod von dessen Nachfolger Alois Böhm als einschneidendes Ereignis. Er richtete seine Ausführungen auf die auslaufende Wahlzeit und sprach wichtige, erledigte und auf den Weg gebrachte Themen an: Den Breitbandausbau, die Sanierung des Schlossbauernhofes in Altfalter, den Ankauf von Feuerwehrautos, den Abschluss der Dorferneuerung in Wölsendorf und den beabsichtigten Kiesabbau südlich von Brensdorf.

Ferner stellte Herrmann die gute Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Stulln beim Betrieb des Kindergartens, der Kläranlage und des Bauhofs heraus. Bei der Stellungnahme zur Änderung des Regionalplans für den geplanten Kiesabbau sollten die Mitgliedsgemeinden ebenfalls an einem Strang ziehen. Die Marktgemeinde Schwarzenfeld und die Gemeinde Schwarzach lehnen die Änderung ab.

Der Gemeinderat soll jünger werden, so Herrmann. Er selbst werde sich nach 24 und Richard Böckl nach 12 Jahren nicht mehr zur Wahl stellen. Im Vorfeld hatten sich bereits Bewerber für die Gemeinderatswahl am 15. März bereit erklärt und so konnte die Nominierung zügig durchgeführt werden. Nach Bekanntgabe der gesetzlichen Vorschriften stellte die Versammlung gemeinsam die Bewerberliste auf, fertigte die Stimmzettel mit den Kandidaten und stimmte in geheimer Wahl über die Reihenfolge ab.

Kandidatenliste:

1. Joachim Schießl, Landwirt: 2. Martin Hösl, Großhandelskaufmann; 3. Gerhard Ebensberger, Bundespolizeibeamter; 4. Robert Braun, Berufssoldat a.D.: 5. Sandra Baumer, Buchhalterin; 6. Günter Bauriedl, MC-Fräser, 7. Petra Katens, Gewerkschaftssekretärin; 8. Andre Born, Technischer Einkäufer; 9. Oliver Weist, Qualitätsingenieur; 10. Sebastian Schad, Angestellter im öffentlichen Dienst; 11. Dietmar Pösl, Metallarbeiter; 12. Dietmar Zenger, Projektleiter; 13. Christian Katens, Elektromeister; 14. Manfred Zettel, Staplerfahrer; 15.Stefan Ebensberger, Strategischer Einkäufer; 16. Erich Hunger, Rentner; 17. Marco Herrmann, Rechtspfleger; 18. Rainer Pflamminger, Servicetechniker; 19. Patrick Miller, Produktionsmitarbeiter; 20. Edith Kristel, kaufmännische Angestellte; 21. Manfred Katens, Betriebsschlosser; 22. Dieter Hunger, Schlossermeister; 23. Reiner Kristel, Supplier Quality Engineer; 24. Josef Lorenz, Logistiker.

Ersatzmann: Markus Pflamminger, Elektroniker.

 
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