10.06.2020 - 10:50 Uhr
WunsiedelOberpfalz

Den FGV für die Zukunft fit machen

Stefan Lorke aus Thiersheim ist neuer hauptamtlicher Geschäftsführer des Fichtelgebirgsvereins. Er arbeitet an Konzepten und Ideen für Wanderer und Mountainbiker.

Stefan Lorke (Bild) kennt Land und Leute. Der neue Geschäftsführer des Fichtelgebirgsvereins will weitere interessante Angebote für Einheimische und Gäste ausarbeiten.
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Der 48-jährige Fichtelgebirgler Stefan Lorke ist vielen kein Unbekannter. Mit seiner Tätigkeit in der Porzellanbranche kennt er die Region und die Menschen. Der studierte Technische Betriebswirt sagt von sich selbst: „Ich komme aus der Region und kenne Land und Leute. Und wer Menschen und den Fichtelgebirgsverein gut führen will, muss auch die Region und die Menschen mit ihren Besonderheiten kennen.“

Mit einer Fülle an Angeboten lockt der FGV Friedenfels

Friedenfels

„Ein Verein wie der FGV mit über 15 000 Mitgliedern gleicht einem Unternehmen“, so Lorke. „Führen, agieren, verwalten, gestalten“, das sind Schlagworte, „die mit meiner neuen Tätigkeit zusammenhängen werden“. So muss der Verein neben rund 50 Hektar Biotopflächen, die er zu unterhalten hat, auch die Unterkunftshäuser des Fichtelgebirgsvereins verwalten. In ganzheitlichen Prozessen denken und über den Tellerrand hinausblicken, sei für Stefan Lorke als langjähriger Unternehmer keine fremde Tätigkeit, heißt es in einer Pressemitteilung des Fichtelgebirgsvereins. „Aber Stefan Lorke wird als Geschäftsführer des Fichtelgebirgsvereins nicht nur das Vereinsleben verwalten. Zu seinen Tätigkeiten gehört es, dem Vorstand und dem FGV-Hauptausschuss beratend zur Seite zu stehen und auch Konzepte zu erarbeiten. Dies wird unterstützt von den Referenten beziehungsweise Referatsleitern.“

Wanderjugend

Aufgaben gibt es genug. Ob es die Kulturarbeit des FGV ist, in die sich vor allem der stellvertretende Hauptvorsitzende Adrian Rossner mit Herz und Seele einbringe, oder die ebenso wichtige Jugendarbeit, die sich dank Thorsten Bugla verstärkt habe und sich „Deutsche Wanderjugend im Fichtelgebirgsverein“ nennt.

„Dem Naturschutz und der Landschaftspflege, die satzungsgemäße Ziele des FGV sind, gilt ein besonderes Augenmerk“, sagt Stefan Lorke. Aktuell baut der FGV ein Naturschutzreferat auf, das auch bei raumbedeutsamen Vorhaben dann seine Stellungnahmen für den FGV einbringen kann.

Zertifizierung

Als Geschäftsführer des FGV will Lorke den Verein nicht nur verwalten, sondern natürlich auch weiterhin fit machen für die Zukunft. An Ideen mangele es ihm nicht. „Durch die stetige Pflege und Zertifizierung der Wanderwege, auch in Zusammenarbeit mit der Tourismuszentrale Fichtelgebirge, stärkt der Verein die Region“, berichtet Stefan Lorke. „Wie Wanderer und Mountainbiker gemeinsam die vorhandenen Wege nutzen können“ oder „welche Wege zum Beispiel für Langstreckenwanderungen geeignet sind“, auch hier werde der neue Geschäftsführer seine Ideen einbringen.

Dem Naturschutz und der Landschaftspflege, die satzungsgemäße Ziele des FGV sind, gilt ein besonderes Augenmerk.

Stefan Lorke

„Der Fichtelgebirgsverein ist in der Hauptsache ein Wanderverein“, erklärt Stefan Lorke. „Daneben hat er jedoch eine Vielzahl an satzungsgemäßen Aufgaben zu erfüllen. Der Dienst und der Mehrwert für die Allgemeinheit, für die Menschen im Fichtelgebirge, die Gäste und Besucher, die durch den FGV geleistet werden, sind nicht mit Geld zu bezahlen“, schwärmt Lorke.

Aktuell gelte es, denen, die in diesem Jahr nicht in Urlaub fahren können, ein Angebot an Wanderwegen und Zielen, an geführten Wanderungen, Langstrecken- oder Kinderwagenwanderungen zu machen, so dass keine Langeweile aufkomme.

Stefan Lorke (Bild) kennt Land und Leute. Der neue Geschäftsführer des Fichtelgebirgsvereins will weitere interessante Angebote für Einheimische und Gäste ausarbeiten.
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