18.07.2021 - 11:46 Uhr
Wurz bei PüchersreuthOberpfalz

CSU im Landkreis Neustadt bestätigt Team Oetzinger

Stephan Oetzinger führt weiterhin die Christsozialen im Landkreis Neustadt. Der Kreisvorsitzende sieht die Partei voll im Saft - gibt seinem Team aber einen Auftrag, damit das so bleibt.

Auch zum Gruppenbild halten die Christsozialen Abstand: Stephan Oetzinger (Mitte) bleibt Kreisvorsitzender. Stellvertreter sind Gerald Morgenstern, Andrea Lang (vordere Reihe von links) sowie Albert Rupprecht und Albert Nickl (vordere Reihe, rechts neben Oetzinger).
von Walter BeyerleinProfil

Stephan Oetzinger bleibt Vorsitzender des Kreisverbandes Neustadt/WN der Christlich-Sozialen-Union (CSU). 98 Prozent der Delegierten aus den Ortsverbänden gaben am Freitagabend ihr Votum für den Amtsinhaber ab. Auch die vier stellvertretenden Vorsitzenden Andrea Lang, Albert Rupprecht, Albert Nickl und Gerald Morgenstern wurden wiedergewählt.

Etwas ungewohnt war der Anblick in der O´Schnitt-Halle in Wurz. Die Stühle für die Delegierten waren mit „Sicherheitsabstand“ in der Halle aufgestellt. Zu Beginn gedachten die Delegierten mit einer Schweigeminute der Opfer der Hochwasserkatastrophe.

Kreisvorsitzender Oetzinger nannte im Rechenschaftsbericht die beiden Jahre 2019 und 2020 „sehr bewegt“ für die CSU, die Region und Deutschland. Doch unabhängig davon, seien diese Jahre für die Partei erfolgreich gewesen. „Wir stehen mitten im Saft, wir stehen gut da“, bilanzierte der Landtagsabgeordnete.

Dazu nannte der Kreisvorsitzende Zahlen: 2950 Mitglieder zählt der Kreisverband in 50 Ortsverbänden. Gemeinsam mit den anderen politischen Gruppierungen innerhalb der CSU sind 4300 Menschen im Landkreis Neustadt/WN organisiert. Der Kreisverband selbst dürfe sich trotz einer hohen Zahl von Neuaufnahmen nicht ausruhen, vielmehr müsse sich der neue Kreisvorstand mit dem Thema Mitgliederwerbung befassen. Es sei wichtig, alle Bevölkerungsgruppen anzusprechen. Nur dann bleibe die CSU eine Volkspartei, in der sich alle Berufszweige wohl fühlen. Auf dem Programm des CSU-Kreisverbandes stehe auch dessen 75-jähriges Jubiläum.

Der Bundestagsabgeordnete Albert Rupprecht verteidigte vehement die Anordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im Freistaat, ohne die es laut Ministerpräsident Markus Söder 130.000 Tote mehr gegeben hätte. Rupprecht bestritt aber auch nicht, dass Fehler, sogar massiv, wie beispielsweise bei der verspäteten Impfstoffbestellung gemacht worden seien.

173 Delegierte aus den Ortsverbänden beteiligten sich an der Neuwahl der Vorstandschaft. Stephan Oetzinger erhielt von den 171 gültigen Stimmen 167 Ja-Stimmen. Bei der Wahl der vier Stellvertreter wurden 173 gültige Stimmen abgegeben. Gewählt wurden Andrea Lang (164 Stimmen), Albert Rupprecht, Albert Nickl (beide 162 Stimmen) und Gerald Morgenstern (158 Stimmen). Als Schatzmeister wurde Michael Schiller mit 100 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt. Zu Schriftführern wählten die Delegierten Annett Kamm (169 Stimmen) und Hans Meißner (157 Stimmen). Weitere Mitglieder der Kreisvorstandschaft (Beisitzer) sind Carmen Pepiuk, Stefanie Dippl, Dominik Baschnagel, Benedikt Grimm, Severin Hirmer, Susanne Reithmayer, Ernst Lenk, Andrea Gollwitzer, Tanja Renner, Rita Rosner, Marina Hirnet, Stefan Voit, Uli Münchmeier, Rainer Rewitzer, Richard Kammerer, Karlheinz Budnik, Anita Stauber und Armin Aichinger. Die Kasse prüfen Alois Zehrer und Anton Schmidt.

Die Delegierten aus den CSU-Ortsverbänden sitzen mit Abstand und Masken in der Wurzer O´Schnitt-Halle.

Abstand auch bei der Nominierung der CSU

Windischeschenbach

 

 

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