Der Riesenweber am Kirchplatz in Wutschdorf ist eine Institution. Über Generationen hinweg versorgte die Bäcker-Familie Schrott die ganze Gegend mit frischem Brot und süßem Gebäck. Bis dann vor einigen Jahren die Zäsur erfolgte: Bäcker Hans Schrott stellte den Betrieb ein, die Backstube und der Laden standen leer.
2017 erwachte das Anwesen zu neuem Leben. Der aus Freudenberg stammende Bäckermeister Marco Ries wagte den Schritt in die Selbstständigkeit und warf die Öfen an – mit Erfolg. "Der Wutschdorfer", wie die neue Bäckerei heißt, hat sich etabliert. So gut sogar, dass sich die Familie Ries mit ihrem Team an einen Neubau wagt. Dort, wo bislang Stall und Scheune des Anwesens standen, soll im Laufe dieses Jahres eine neue Backstube entstehen. "Wir brauchen das einfach, um unseren Qualitätsanspruch auf Dauer sicherstellen", sagt Ries.
Der Neubau soll sich harmonisch in das Ortsbild einfügen. Zum Kirchplatz hin soll es große Fenster geben, damit Leute, die vorbeigehen, dem Bäcker bei der Arbeit zusehen können. Mittlerweile ist der Abriss der alten Gebäude in vollem Gange. Dach und Gebälk wurden abgebaut. Was an Baumaterialien noch gut erhalten ist, soll weitgehend wiederverwendet werden. Im Anschluss erfolgt dann die Sanierung des Haupthauses, so dass der Kirchplatz eine weitere Aufwertung erfährt.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.