12.11.2020 - 10:24 Uhr
Oberpfalz

Yoga macht glücklich

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Yoga ist viel mehr als nur irgendeine Sportart. Es lohnt es sich, regelmäßig die Matte auszurollen, so die OWZ-Glücksexpertin. Denn so tun wir nicht nur etwas für Gesundheit und Wohlbefinden, sondern leben außerdem mehr im Hier und Jetzt.

Yoga hilft dabei, sich ganz auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.
von Autor EWAProfil

"Wir beginnen in der Haltung des Kindes: die Knie mattenbreit, den Oberkörper auf die Matte sinken lassen, Arme nach vorne ausstrecken. Dann spüre deine Stirn aufliegen, entspanne die Schultern und erlaube deinem Körper, ganz schwer zu werden. Schenke dir ein paar tiefe, ganz bewusste Atemzüge, um anzukommen ..." Wenn Sie zu den Menschen gehören, die regelmäßig die Matte ausrollen und Yoga machen, muss ich Ihnen wahrscheinlich nicht viel erzählen. Sie wissen selbst, dass Yoga viel mehr ist als einfach nur eine Sportart oder Fitnessübung.

Yoga erhöht nicht nur unser Körperbewusstsein, vermindert Stress und hilft uns dabei, mehr im Hier und Jetzt zu leben. Yoga wirkt außerdem positiv auf unsere Gesundheit, erleichtert Muskelverspannungen - und macht sogar so richtig glücklich. "Was ist das denn eigentlich genau - Yoga?", fragen Sie sich jetzt vielleicht, während dabei Bilder von seltsam verrenkten Menschen auf bunten Matten vor Ihrem inneren Auge auftauchen. Yoga ist eine philosophische Lehre, die ihre Wurzeln vor rund 3500 Jahren in Indien hat. Im asiatischen Raum waren die geistig-spirituellen Yoga-Praktiken lange Zeit sogar wichtiger als die Körperstellungen.

In Europa konzentriert man sich dagegen vorwiegend auf die Asanas (Körper- und Sitzhaltungen) und Pranayamas (Atemübungen). Sie verbessern das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele und enthalten Phasen der Tiefenentspannung sowie Atem- und Meditationsübungen. Die Asanas und Pranayamas nehmen allerdings nur einen kleinen Teil der Yoga-Lehre ein. Denn diese umfasst neben allgemeinen und besonderen Regeln (Yama und Niyama), Schulungen für das Zurückziehen der Sinne (Pratyahara), die Konzentration (Dharana), die Meditation (Dhyana) und das Eins-Sein (Samadhi).

Doch alles der Reihe nach. Wichtig ist nun erst einmal, dass Sie Yoga für sich entdecken. Dafür brauchen Sie nicht einmal ein Studio, das können Sie ganz einfach zu Hause vor dem Rechner oder Tablet tun. Es gibt inzwischen viele gute Yoga-Videos im Internet, die das Entspannen ganz einfach machen. Rollen Sie am besten Ihre Yoga-Matte im Wohnzimmer aus, sorgen Sie dafür, dass Sie niemand stört, und folgen Sie den Anweisungen ihres virtuellen Yoga-Lehrers. "Dein Körper wird nun immer schwerer und deine Gedanken ziehen wie kleine Wolken an dir vorbei. Sie kommen und sie gehen. Nichts bleibt, alles ist in Bewegung. Und du beobachtest alles aus sicherer Entfernung. Erlaube dir, einfach loszulassen - körperlich und emotional."

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