29.09.2021 - 15:19 Uhr
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ERSC Amberg: Mit Kampf und Leidenschaft zum Klassenerhalt

Nach dem nur vier Wochen dauernden „Corona-Spieljahr“ gehen die Wild Lions als „gefühlter Aufsteiger“ in die neue Saison der Eishockey-Bayernliga. Neben den sportlichen Zielen haben die Amberger einen ganz speziellen Wunsch.

Die Spieler des ERSC Amberg schwören sich auf die neue Saison in der Eishockey-Bayernliga ein. Erster Gegner ist am Sonntag, 3. Oktober, der TSV Peißenberg, das erste Heimspiel haben die Wild Lions am Freitag, 8. Oktober, gegen den EHC Waldkraiburg.
von Autor PAProfil

Die Saison 2021/22 in der Eishockey-Bayernliga beginnt am Freitag, 1. Oktober – ohne den ERSC Amberg. Der ist an diesem Tag spielfrei und startet dann zwei Tage später am Sonntag, 3. Oktober, mit dem Auswärtsspiel in Peißenberg. Nach nur vier Wochen Bayernligaluft schnuppern in der wegen Corona kurzen Vorsaison sind die Löwen beinahe noch so etwas wie ein „gefühlter“ Aufsteiger im 15er-Feld.

Seinerzeit zeigte die Truppe von Trainer Dan Heilman, dass sie sich durchaus zu wehren weiß in der höchsten Amateurklasse. Die Löwen haben acht Neuzugänge, und wenn man sich an die letzte Vorstellung des ERSC gegen die Blue Devils Weiden erinnert, so kann man durchaus vorsichtigen Optimismus fühlen.

„Kader breiter aufgestellt“

Im Falle der Löwen heißt das: Den Klassenerhalt eintüten – und wenn es nach Chris Spanger geht, „so früh wie möglich“. Im Klartext wäre das der achte Rang nach der Vorrunde, den der Sportliche Leiter der Amberger da im Auge hat. Eine extrem schwierige Aufgabe in diesem starken Feld. Im Gegensatz zum Vorjahr sieht Spanger „den Kader in der Breite stärker aufgestellt“, womit man Ausfälle etwas besser kompensieren könne.

Für Dan Heilman steht fest, wie man in der Bayernliga bestehen kann: „Mit viel Kampf und Leidenschaft in die Zweikämpfe gehen – etwa so wie im Anfangsdrittel gegen Weiden.“ Der Löwen-Dompteur sah zudem in den Trainingseinheiten zuletzt kontinuierliche Steigerungen seiner Spieler. Sein Assistant-Coach, Bernhard Keil, hat die Hoffnung, dass die Wild Lions zu einer Play-off-Mannschaft reifen: „Der ausgeglichene Kader spricht für einen guten Konkurrenzkampf, wo jeder an sein Top-Niveau gehen muss. Die Defensive ist sehr stabil, erfahren mit drei sehr guten Torhütern und im Angriff kann jede Reihe Tore machen.“ Für die zunächst holprige Vorbereitung haben Spanger und Keil eine einfache Begründung: „Wegen der Pandemie hatten viele Spieler wahrscheinlich die längste Pause ihrer Karriere. Da kann das Akklimatisieren schon etwas dauern.“

Fans ein wichtiger Faktor

Beide nennen zusätzlich noch den Faktor Fanunterstützung: „Sie stärken uns den Rücken und treiben uns voran.“ Darüber freut sich auch Vorstandsvorsitzender Mustafa Sugle, nach einem Sommer mit diversen Baustellen und Unklarheiten („da hat sich fast alle paar Tage etwas geändert“). Er schätzt das Team „auf dem Papier besser aufgestellt als in der Vorsaison“ ein. Das müsse zwar erst noch aufs Eis gebracht werden, aber da vertraue er auf das Trainerteam und die Mannschaft: „Alles ist möglich.“

Längst steht nicht nur das Sportliche alleine im Blickpunkt, wie Frank Jacobi anmerkt. Der 2. Vorsitzende möchte unter anderem „Partnerschaften ausbauen und den Verein in einigen Punkten professioneller aufstellen, aber auch das Vereinsleben beim ERSC Amberg nach den Einschränkungen mit den gegebenen Möglichkeiten wieder hochfahren.“

Alle Verantwortlichen haben aber einen speziellen Wunsch: Die komplette Saison durchspielen zu können, mit den Fans im Stadion und ohne dass wieder unter- oder gar abgebrochen werden muss.

Das sind die Gegner des ERSC Amberg in der Eishockey-Bayernliga 2021/22

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Hier geht's zum Spielplan des ERSC Amberg in der Eishockey-Bayernliga 2021/22

Amberg

Der Kader der Saison 2021/22 (Trikotnummer und Geburtsdatum)

Tor

1 Oliver Engmann (18.11.1985)

29 Florian Hüttner (11.12.2000)

31 Timon Bätge (22.9.1999)

93 Carsten Metz (17.8.1993)

Abwehr

3 Richard Stütz (19.2.1986)

15 Leon Koppitz (30.12.1999)

19 Kevin Schmitt (17.12.1993)

21 Noel Fabig (27.9.1999)

27 Benjamin Frank (3.7.1986)

53 Marc Roth (2.7.1997)

72 Andreas Pielmeier (22.6.1991)

95 Lukas Salinger (14.1.1995)

Angriff

9 Daniel Troglauer (6.11.1998)

10 Robin Billinger (20.12.2000)

11 Mario Strobel (12.10.1999)

13 Leon Hartl (29.9.2001)

22 Brett Mennear/CAN (2.2.1996)

25 Felix Köbele (30.5.1991)

28 Shawn Campbell/USA (3.7.1999)

51 Ryan Murphy/ USA (11.6.1997)

75 Oliver Arlt (23.1.2001)

77 Florian Bocu (14.6.1994)

88 Marco Pronath (8.7.1993)

91 Michael Kirchberger (18.12.1989)

97 Daniel Krieger (29.6.1989)

Trainer

Head-Coach: Dan Heilman

Assistant-Coach: Bernhard Keil

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