05.11.2021 - 15:11 Uhr
AmbergSport

FC Amberg will Revanche

Das Hinspiel in der Fußball-Landesliga Mitte endete mit einer klaren 1:6-Pleite für den FC Amberg. Jetzt kommt die Mannschaft vom Fuße des Bayerwaldes zum Rückspiel – und das soll ganz anders enden.

Lennard Müller (Mitte oben) ist wieder beim FC Amberg dabei.
von Klaus HöglProfil

„Weil die Mannschaft in den ersten 15 Minuten gegen die schnellen und aggressiven Stürmer keinen Zugriff fand“, sagte Trainer Karl-Heinz Wagner nach dem Hinspiel in der Landesliga Mitte beim TSV Bogen. Das war das eine, das andere war dann die Rote Karte für Daniel Bosser (22.) und der 1:5-Halbzeitstand. Am Ende hieß es 1:6 aus Amberger Sicht: „Das war eigentlich das einzige Spiel ohne jeden Auftrag“, denkt Wagner heute noch ärgerlich zurück, dem gegenüber steht jetzt das 5:1 in Burglengenfeld. „Wir haben da gut gespielt, aber nicht sehr gut, es gibt immer noch Verbesserungspotenzial“, hält Wagner den Ball flach.

Aber der Mannschaft hat der erste Auswärtssieg gut getan: „Wir werden alles tun, um jetzt nachzulegen, dann war der Sieg in Burglengenfeld richtig was wert“. Soviel Chancen allerdings, ist sich Wagner schon mal sicher, die wird es mit Sicherheit nicht geben, wenn am Samstag (14.30 Uhr) der TSV Bogen zum Rückspiel nach Amberg kommt. „Bogen ist ein ganz anderes Kaliber als Burglengenfeld“, sagt Ambergs Coach einen schweren Kampf voraus.

Viermal verloren

Die Elf aus Niederbayern, seit fünf Jahren in der Landesliga, ist auf dem neunten Rang (24 Punkte) der Anführer der unteren Tabellenhälfte, in den letzten vier Spielen allerdings sieglos (0:1, 1:3, 2:2, 1:2) gegen jedoch sehr starke Gegner. „Schönen Fußball spielen“ ist die Maxime der Saison 2021/22 in Bogen, in den meisten Fällen ist das auch gelungen. Der FC Amberg hingegen will zum einen nicht absteigen, zum anderen Revanche für das 1:6. Mit einem schneidigen Auftritt von Anfang an soll Bogen gebremst werden. Personell hat Karl-Heinz Wagner wieder Lennnard Müller zur Verfügung, Maximilian Witzel war diese Woche nicht in bester Verfassung, sein schneller Antritt hat in Burglengenfeld so manche Chance eröffnet. Die Moral passt im Team, die Einstellung ebenso, jetzt gilt es die drei Punkte aus Burglengenfeld wertvoll zu machen. Und im übrigen muss der FC Amberg auch seine Heimbilanz (7 Punkte) aufbessern, nur Bad Abbach (3) ist im 18er Feld schlechter.

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