14.04.2021 - 14:49 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Jonas Kohn

Diesen Artikel lesen Sie mit
Alle Informationen zu OnetzPlus

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Fußball-Schiedsrichter aus Amberg, welchen Satz er auf dem Platz nicht mehr hören kann, und warum ihn seine Kumpel "das Archiv" nennen.

Jonas Kohn (Mitte) hat die Gelbe Karte schon in der Hand und hält zwei diskutierende Spieler auseinander. Der 25-jährige Amberger ist seit zehn Jahren Fußball-Schiedsrichter, seit der Saison 2015/16 pfeift er in der Landesliga und leitete dort bislang 131 Spiele.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Es war eine spontane Idee: "Ein Kumpel und ich haben einfach mal gaudihalber den Schiedsrichterschein gemacht". Jonas Kohn war damals 15 Jahre alt und pfiff recht bald Partien in der Herren-Kreisliga. Bis zur A-Jugend spielte der Amberger parallel noch selbst, stürmte für den SC Germania und zwei Jahre lang für den FC Amberg, ehe er wieder zurück zu Germania wechselte. „Dann musste ich mich entscheiden, beides war zeitlich nicht mehr zu schaffen.“ Kohn entschied sich für das Pfeifen, wurde mit 19 Jahren schon Landesliga-Schiedsrichter, ein Jahr später folgte die Nominierung für die Junioren-Bundesliga. Seit einiger Zeit ist er Assistent von Thomas Ehrnsperger (Rieden) in der Regionalliga. Jonas Kohn ist 25 Jahre alt, lebt in Amberg und arbeitet dort als Zerspanungsmechaniker.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Jonas Kohn: Ich lebe in Amberg und fühle mich wohl hier. Ich habe hier meine Freunde und meine Familie. Trotzdem kann ich mir vorstellen, irgendwann mal woanders zu leben. Ein Traumland habe ich nicht, Hauptsache Sonne.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Jonas Kohn: Da ich im November Geburtstag habe, brauchte ich ein Winterauto und habe mir einen alten, schwarzen Golf 4 mit 120000 Kilometern gekauft. Nach dem Winter habe ich dann wieder verkauft.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Jonas Kohn: Michael Ballack war ein Vorbild. Er hatte die Trikotnummer 13 wie ich auch. Mich faszinierte, wie er als Spielmacher hinter den Spitzen agiert hat.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Jonas Kohn: Mit einem Promi weniger, in der aktuellen Zeit würde ich mich lieber auf ein Bier mit meinen Kumpels treffen. Das wäre echt mal wieder an der Zeit, mit ihnen zusammenzusitzen, zu quatschen und ein Bierchen zusammen zu trinken. Das fehlt mir sehr.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Jonas Kohn: Ehrlich gesagt bin ich gar nicht so der Nachspeisentyp. Ich esse dann lieber ein bisschen mehr von der Hauptspeise. Aber: ein Eis geht immer. Am liebsten Banane und Raffaello.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Jonas Kohn: Ohne "Whatsapp" geht bei mir nichts. Dadurch bleibe ich in Kontakt mit meinen Freunden und mit meiner Familie. Man tauscht sich aus, man schickt sich Bilder oder auch Videos. Ebenso wichtig ist meine Foto-App. Meine Kumpels nennen mich oft auch "Das Archiv" (lacht), weil ich zu jedem Urlaub und zu jeder Feier einfach die lustigsten Bilder habe.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Jonas Kohn: Grundsätzlich bin ich für alles zu haben, am liebsten aber Hotel und Meer, Weil ich der Sonnentyp, der Sommermensch bin.

ONETZ: Gibt es etwas in Ihrem Leben, das Sie bereuen?

Jonas Kohn: Jetzt da man eingeschränkt ist und nicht reisen kann, hätte ich vor Corona öfter die Chance ergreifen sollen, zu reisen.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Jonas Kohn: "Aktenzeichen XY" schaue ich sehr gerne an. Diese Sendung finde ich sehr informativ und interessant. Ich sehe auch gerne gute Filme und Dokus auf Netflix.

ONETZ: Wenn Sie sich ein Talent aussuchen könnten, welches wäre das?

Jonas Kohn: Ich weiß nicht, ob man das als Talent bezeichnen kann, aber ich würde gerne öfter gelassener sein. Ich nehme mir vieles oftmals zu sehr zu Herzen.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Jonas Kohn: "Das schaffst du eh nicht" oder "Bei dir wird das nie was". Eine pessimistische Einstellung kann ich gar nicht ab. Ich bin eher der Optimist. Und als Schiedsrichter nervt mich der Satz "Schiri, mach' doch die Augen auf".

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport": Ralf Herbst, der Kapitän der Blue Devils Weiden

Weiden in der Oberpfalz

Alle Teile unserer Rubrik "Kein Wort zum Sport" finden Sie hier.

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.