22.04.2021 - 13:55 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: "Mr. HG Amberg" Tobias Hirsch

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Rekordtorschütze der Handballgemeinschaft Amberg, welche TV-Serie aus seiner Kindheit er heute wieder gerne schaut, und wo er unbedingt noch einmal Urlaub machen möchte.

Mit seinen Konterangriffen brachte Tobias Hirsch die Handball-Torhüter in Ostbayern reihenweise zur Verzweiflung. 22 Jahre lang spielte der heute 45-Jährige für die Herren der HG Amberg.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Im Winter Handball, im Sommer Tennis: Die Kombination war perfekt für Tobias Hirsch. Der Amberger spielte als Kind schon Tennis bei Rot-Weiß Amberg und dem TC Schanzl, später beim TC Hirschau und nun beim TC Kümmersbruck in der Herren-30-Bayernliga- und Herren-40-Landesliga-Mannschaft. Seitdem er zwölf Jahre alt war, spielte er dann auch parallel Handball bei der HG Amberg und debütierte mit 18 Jahren in der Herrenmannschaft, für die er 22 Jahre lang spielte, vier Abstiege und drei Aufstiege (bis in die Landesliga) mitmachte und dabei mit mehreren Tausend Toren ("Ich habe da nie genau mitgezählt") zum Rekordtorschützen wurde. Der 45-Jährige wohnt mit Frau und den zwei Söhnen (5 und 10) in Amberg und arbeitet als Systembetreuer bei der Firma Siemens.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Tobias Hirsch: In den Bergen. Ich fahre gerne Ski und wandere in letzter Zeit auch sehr häufig. Es gibt in Österreich ein paar schöne Flecken, wobei ich mich in Amberg schon sehr wohl fühle. Es ist eine wunderbare Stadt, hier sind Familie und Freunde.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Tobias Hirsch: Über spontane Scherze in guter Gesellschaft. Das Schönste ist, wenn man mit seinen Freunden zusammensitzt und zusammen lachen kann. Leider kommt das zurzeit nicht so oft vor, was ich sehr schade finde.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Tobias Hirsch: Damals fand ich Ivan Lendl, John McEnroe und Stefan Edberg ganz gut. Ich hatte ja früher mehr mit Tennis als mit Handball zu tun und habe fast jeden Tag gespielt. Da hat auch oft die Hausmauer bei meinen Eltern gelitten.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Tobias Hirsch: Ein Golf 3 mit 90 PS in einer ganz komischen Farbe, so einem Lila-metallic. Der hat uns immer gut zu den Auswärtsspielen gebracht.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Tobias Hirsch: Mit Stefan Kretschmar! Wobei ich mit ihm wohl eher ein Bierchen trinken würde als einen Kaffee. Ich habe ihn einmal bei einem Pokalspiel in Erlangen live spielen gesehen und er hat mich echt begeistert. Er war ein super-geiler Handballer, als Co-Moderator ist er sehr lustig und ich finde gut, was er für seine Vereine macht. Der hat schon Ahnung, es wäre interessant, mit ihm mal zu plaudern.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Tobias Hirsch: Bananen-Split. Natürlich wegen des Obstanteils (lacht). Aber nichts schlägt den selbst gemachten Zirbenlikör meines Schwiegervaters.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Tobias Hirsch: "Spiegel" und "Focus", um sich auf dem Laufenden zu halten. Und definitiv die "Sport 1"-App. Ich bin sehr sportbegeistert in jeder Hinsicht. Basketball, Eishockey, Tennis – mich interessiert eigentlich alles.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Tobias Hirsch: Im Moment wäre es mir egal, wie und wo. Hauptsache Urlaub und dass man mal wieder rauskommt! Wir waren in den Bergen, wir waren am Meer. Wir haben eigentlich auch alles schon probiert. Besonders gefallen hat es mir in Island. Dorthin möchte ich unbedingt noch einmal.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Tobias Hirsch: Auf alle Fälle ein Island-Urlaub mit der Familie. Vielleicht auch mal länger. Ansonsten haben sich alle Träume schon erfüllt mit Familie und Eigenheim.

ONETZ: Gibt es etwas in Ihrem Leben, das Sie bereuen?

Tobias Hirsch: Ein guter Freund, der dort Handball spielte, wollte mich zum Bayernligisten TG Landshut locken. Aber ich hab's nicht gemacht. Am Anfang habe ich das schon ein bisschen bereut, es hätte sicherlich ein gutes Sprungbrett sein können. Im Nachhinein bin ich aber sehr froh, bei der HG Amberg geblieben zu sein. Dort hat's am meisten Spaß gemacht, dort hatte ich meine Freunde, die ich immer noch habe, es war und ist ein guter Verein.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Tobias Hirsch: Was ich früher immer angeschaut habe, war "Ein Colt für alle Fälle" mit Lee Majors. Ich finde es klasse, dass die Serie momentan wieder im Fernsehen kommt, ein paar Folgen habe ich mir schon angeschaut. Schade finde ich, dass "Western von gestern" nicht mehr gezeigt wird. Das war früher ein Pflichttermin: Freitagabend, 18 Uhr, ZDF.

ONETZ: Wenn Sie sich ein Talent aussuchen könnten, welches wäre das?

Tobias Hirsch: Kochen! Ein Rührei bekomme ich noch hin, Pfannkuchen schaffe ich auch gerade. Aber ansonsten bin ich da total talentfrei, obwohl meine Mama echt eine Spitzenköchin ist. Ich hätte bei ihr vielleicht ein bisschen intensiver zuschauen sollen.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport": Fußball-Schiedsrichter Jonas Kohn

Amberg

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