22.10.2021 - 14:13 Uhr
AmbergSport

Schwerer Gang für FC Amberg zum SV Neukirchen

Zum Abschluss der Hinrunde wartet auf den FC Amberg in der Fußball-Landesliga Mitte noch einmal eine knifflige Auswärtsaufgabe. Der SV Neukirchen ist Favorit, muss aber auf einen wichtigen Spieler verzichten.

Nach den leichtfertig vergebenen Punkten gegen den TSV Kareth (Bild) ist der FC Amberg (vorne links Marcel Hack) am Sonntag nun beim SV Neukirchen beim Heiligen Blut gefordert.
von Klaus HöglProfil

Eine Wallfahrt wird das für den FC Amberg sicherlich nicht: Im Marienwallfahrtsort Neukirchen beim Heiligen Blut im Landkreis Cham hat die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Wagner am 17. Spieltag und dem letzten der Hinrunde in der Landesliga Mitte eine Menge Arbeit zu erledigen. Und die Gäste stehen mit dem Rücken zur Wand. Vor dem Spiel am Sonntag, 24. Oktober (15 Uhr), hat der SV Neukirchen 16 Punkte mehr als der FC Amberg - allein das zeigt den Unterschied.

Amberg vergab im letzten Heimspiel wieder mal die Punkte leichtfertig, ausgerechnet in Neukirchen Wiedergutmachung betreiben zu wollen, ist schon kühn. Noch nie bestritt der FC Amberg gegen den SV ein Punktspiel, die spielstarke Elf von Trainer Konrad Früchtl (49) verlor diese Saison auch erst fünfmal. Kapitän Lukas Novy (früher RW Erfurt) musste vor Wochenfrist in Seebach nach 30 Minuten mit Rot vom Platz. Ab da ging es mit dem "Rosenkranzlern" bergab, 0:3 hieß es am Ende. Für Trainer Früchtl war es "eine völlig unnötige Niederlage", der Platzverweis "eine völlige Fehlentscheidung".

Gegen Amberg ist Neukirchen Favorit. Es herrscht sozusagen "Siegespflicht" für den Gastgeber, hart an der tschechischen Grenze und deshalb beinahe folgerichtig mit Spielern aus dem Nachbarland besetzt. So ist auch der beste Torschütze Jakob Hrudka (4) aus Tschechien, Ambergs Torschütze vom Dienst, Dennis Kramer, erzielte immerhin acht Treffer.

Im Training waren nicht alle dabei, die Langzeitverletzten sowieso nicht, Tobias Götz und Heinrich fehlten wegen Erkrankung, Benjamin Burger war wieder dabei. "Gerne würden wir was mitnehmen", sagte Wagner. Aber: "Die Trauben hängen hoch, es muss jeder an die Leistungsgrenze gehen und es darf kein entscheidender Fehler passieren."

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