19.08.2021 - 14:38 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Silvia Deml (Turnen)

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die Übungsleiterin des TV 1861 Amberg, warum sie nicht älter als 86 Jahre werden möchte, und was sie mit ihrem Braut-Auto angestellt hat.

Silvia Deml beim Wandern.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Silvia Deml ist seit 2000 Grundschullehrerin an der Max-Josef-Schule in Amberg und war zuvor in Oberbayern im Schuldienst - "wie alle jungen Lehrer und Lehrerinnen" (Deml). Die gebürtige Ambergerin ist verheiratet, Mutter zweier Kinder und seit 30 Jahren Übungsleiterin beim TV 1861 Amberg. Zuerst beim allgemeinen Turnen, dann stieg sie bei ihrem Mann Peter beim Geräteturnen für Buben ein, weil "die dringend Helfer gebraucht haben."

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Silvia Deml: In der Oberpfalz. Ich würde mir keinen anderen Ort als Amberg wünschen. Ich fühle mich hier zu Hause, und ich liebe die Landschaft. Auch die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, die hier sehr unkompliziert sind. Ohne dass man lange im Stau steht. Da verzichte ich lieber auf tollen Alpen und fahre in den Oberpfälzer Wald.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Silvia Deml: Am meisten über Situationskomik. Oder wenn jemand sehr gut Witze erzählen kann, wenn Kinder gut Witze erzählen können.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Silvia Deml: Ein blauer Ford Fiesta. Er war mein Braut-Auto, wunderschön geschmückt. Aber kurze Zeit später habe ich ihn leider völlig zu Schrott gefahren. Aber ich bin heil davon gekommen.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der ideale Urlaub aus?

Silvia Deml: Berge lieber als Meer. Campen nicht so gerne, lieber Hotel oder Hütte. Ich wandere sehr gerne.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Silvia Deml: Ich war eine viel zu brave Schülerin. Aber an einen Streich kann ich mich erinnern. Wir haben einer Lehrerin eine weiße, lebendige Maus auf das Pult gelegt. Das ging nicht gut aus. Die Lehrerin hat das sehr persönlich genommen, das hatten wir gar nicht böse gemeint. Sie ist weinend aus dem Klassenzimmer gelaufen. Das hat uns sehr leid getan, und wir haben uns mit einem Blumenstrauß entschuldigt.

ONETZ: Welche App darf auf dem Smartphone nicht fehlen?

Silvia Deml: Wie bei fast allen die Wetter-App. Wobei ich dazu sagen muss, dass es manchmal vernünftige wäre, einfach aus dem Fenster zu schauen. Weil man sich nicht so auf die App verlassen kann. Zur Zeit ist es schwer, da stimmen die Wettervorhersagen selten.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Silvia Deml: Bei Mousse au Chocolat. Selbst gemacht. Die gibt es aber nur als Bombe und nicht kalorienarm.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Silvia Deml: Das Heute-Journal. Sonst nichts, ich kann gut darauf verzichten.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Silvia Deml: Da habe ich jetzt gar keinen. Doch: Mein Traum war, auf den Schrankogel zu steigen und auf der Amberger Hütte zu übernachten. Den werde ich mir am kommenden Wochenende erfüllen.

ONETZ: Wenn Sie sich ein Talent aussuchen könnten, was wäre das?

Silvia Deml: Klavierspielen würde ich gerne können. Weil meine zwei Schwestern konnten das sehr gut. Ich habe das auch probiert und bin kläglich gescheitert. Ich stelle mir das wunderschön vor, sich ans Klavier zu setzen und einfach mal eine Stunde zu spielen.

ONETZ: Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Silvia Deml: "Hard Land" von Benedict Wells. Da geht es um einen jungen Mann in Missouri um 1985. Er hat einen Schreibstil, da kann ich nicht aufhören, zu lesen.

ONETZ: Wo sehen Sie sich in 30 Jahren?

Silvia Deml: Da habe ich hoffentlich die Räume getauscht. Es gibt einen Satz von Michelangelo: "Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich leb' in euch und geh' durch eure Träume." In 30 Jahren sehe ich mich in einem anderen Raum. Da bin ich 86, älter möchte ich nicht werden. Dahinsiechen in einem Altenheim, nein das möchte ich nicht. Und meinen Kindern zur Last fallen, das schon gar nicht.

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