05.08.2021 - 14:17 Uhr
AmbergSport

Starker Sprint von Corinna Schwab reicht nicht aus

Die deutsche Frauenstaffel ist im Vorlauf über 4x400 Meter bei den Olympischen Spielen in Tokio ausgeschieden - trotz Saisonbestleistung.

Corinna Schwab legte einen starken Sprint als Startläuferin der 4x400-Meter-Stafel der Frauen hin und übergab als Zweite den Stab.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

"Ich habe alles gegeben und versucht, die Staffel gut anzuschieben", erklärte Corinna Schwab nach dem Vorlauf. Es hat nicht gereicht, obwohl die Athletin aus Hiltersdorf (Landkreis Amberg-Sulzbach) einen tollen Sprint hinlegte. Denn die deutsche Staffel über die 4 x 400 Meter der Frauen hat bei den Olympischen Spielen in Tokio das Finale verpasst – als insgesamt Zehnte der beiden Vorläufe.

Corinna Schwab, Carolina Krafzik, Laura Müller und als Schlussläuferin Ruth Sophia Spelmeyer-Preuss erreichten Platz vier im ersten Vorlauf. Die Zeit des deutschen Quartetts von 3:24,77 Minuten – das war Saisonbestleistung – reichte aber nicht für den Einzug ins Finale am Samstag (14.30 Uhr/MEZ) aus. Die Bestzeit legte die US-Staffel mit 3:20,86 Minuten hin.

Zweite mit 17 Zehntel Rückstand

Corinna Schwab war als Startläuferin ins Rennen gegangen und legte ein Top-Tempo vor. Als Zweite mit 17 Zehntelsekunden Rückstand auf die führende Polin übergab die Athletin aus Hiltersdorf den Stab an Carolina Krafzik. Bis kurz vor Schluss des Rennens lag Schlussläuferin Ruth Sophia Spelmeyer-Preuss noch auf dem zweiten Rang, doch die vierte Läuferin aus Kuba, Lisneidy Veita, legte einen extremen Schlussspurt hin und überholte Spelmeyer-Preuss auf den letzten Metern. Die Zeit des deutschen Quartetts reichte nur für Rang zehn gesamt in den beiden Vorläufen – und damit sind Schwab und Co. ausgeschieden. Trotz nationaler Bestleistung: In 3:24,77 Minuten lief das Quartett die schnellste deutsche Zeit seit 2010 und dem EM-Gold in Barcelona. "Wir wussten, wir müssen unter die ersten drei kommen, weil der zweite Lauf brutal war. So offensiv sind wir dann auch ins Rennen gegangen. Schade, wenn man mit so einer super Zeit ausscheidet. Ich bin stolz auf das ganze Team, aber auch sehr traurig, dass wir hier nicht nochmal laufen dürfen", sagte Corinna Schwab.

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