01.12.2021 - 14:24 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Timon Bätge (Eishockey)

Der Torhüter des Eishockey-Bayernligisten ERSC Amberg verrät, warum er als Kind Autobahnpolizist werden wollte und warum er sich gerne mal mit Jennifer Aniston treffen würde.

Timon Bätge bei einem Besuch in Lüneburg. Ein Teil seiner Verwandtschaft lebt in Niedersachsen, seine Mutter stammt aus Tschechien, er ist gebürtiger Oberpfälzer.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Im Sommer Fußball, im Winter Eishockey, auf dem Fußballplatz Torjäger, auf dem Eis Torhüter: Bis vor knapp zwei Jahren betrieb Timon Bätge beide Sportarten, Fußball beim ATSV Tirschenreuth und später beim SC Grünhaid in der A-Klasse als Hobby, das Eishockey auf einem deutlich höheren Niveau.

Zum Eishockey kam der gebürtige Tirschenreuther über seine Mutter ("Sie wollte, dass wir Söhne Eishockey spielen") schon mit vier Jahren. "Mein Bruder hat irgendwann mal aufgehört, aber mir hat es so viel Spaß gemacht, dass ich dabei geblieben bin", erinnert sich der 22-Jährige. Von Beginn an war ihm klar: "Ich wollte ins Tor. Wahrscheinlich, weil ich die Torhütermasken und Schoner so cool fand". Jahrelang spielte Bätge beim EHC Mitterteich und parallel im tschechischen Marienbad, mit zwölf Jahren wechselte er zum VER Selb, von dem er vor zwei Jahren zum ERSC Amberg wechselte und spielte während der Corona-Unterbrechung in der Bayernliga für einige Wochen in der Oberliga für die Blue Devils Weiden. Auch beruflich will Bätge später einmal mit dem Sport zu tun haben: Derzeit studiert er in Bayreuth Sportökonomie.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Timon Bätge: Auf alle Fälle in der Nähe meiner Familie und Freunde. Irgendwo weit weg im Ausland wäre nichts für mich.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Timon Bätge: Trockener Humor ist genau meins. Und im Fernsehen Sitcoms, da kann ich entspannen, da kann ich gut lachen. "Friends" finde ich ganz lustig, die Serie habe ich schon ein paar Mal durchgeguckt. "Modern Familiy" mag ich, oder "The Big Bang Theorie".

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Timon Bätge: Ein bestimmtes Idol hatte ich nicht. Ganz kurz wollte ich mal Autobahnpolizist werden, weil ich die Fernsehserie "Cobra 11" gerne geschaut habe. Aber ansonsten wollte ich schon recht früh Eishockeyspieler werden.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Timon Bätge: Mit Jennifer Aniston. Sie ist meine Lieblingsschauspielerin, ich finde sie lustig, besonders in der Serie "Friends".

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Timon Bätge: Eigentlich bin nicht so der Typ, der auf Süßes abfährt. Aber bei einem Käsekuchen zur Nachspeise sage ich dann doch nicht nein.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Timon Bätge: Natürlich „Whatsapp“. Und momentan steht auch „Kickbase“ ganz oben auf der Liste. Das ist ein Fußball-Managerspiel, das man mit Freunden spielt. Man stellt sich ein Team zusammen, kauft und verkauft Spieler. Und je nach dem, wie diese in echt in der Bundesliga spielen, bekommt man Punkte. Wir machen das so, dass der Verlierer ein Fest organisieren muss, und der Gewinner etwas bekommt. In den ersten zwei Jahren war ich der Sieger, letztes Jahr habe ich unglücklich verloren und jetzt hänge ich ein bisschen hinterher. Es wird immer schlechter. (lacht)

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Timon Bätge: Camping habe ich noch nie gemacht, reizt mich aber auch mal. Für mich gehören zum perfekten Urlaub Meer, Sommer und Sonne. Mit den Eltern waren wir viel in Kroatien und Italien, mit den Freunden war ich auch mal in den Bergen. Macht auch Spaß. Aber am liebsten sind mir Hotel und Meer.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Timon Bätge: Ein Traum war immer, einen Vertrag zu unterschreiben und mit Eishockey Geld zu verdienen. Den habe ich mir schon erfüllt. Ansonsten: Irgendwann mal ein hübsches Haus und ein schönes Auto.

ONETZ: Wenn Sie sich ein Talent aussuchen könnten, welches wäre das?

Timon Bätge: Im Bezug aufs Eishockey, wäre ich gerne noch beweglicher. Als Kind ist man das, aber mit der Zeit wird das immer schwieriger. Und ich wäre gerne ein bisschen organisierter im Alltag.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Timon Bätge: Einen bestimmten Satz gibt es nicht. Was ich gar nicht mag, sind Ausreden.

ONETZ: Was würden Sie mit einer Million Euro machen?

Timon Bätge: Ich würde etwas an die Familie verschenken. An Eltern, Großeltern, meine Geschwister. Jeder bekommt ein bisschen was. Mir würde ich ein schönes Haus und mein Traumauto, einen BMW M3, gönnen. Der Rest wird angelegt.

ONETZ: Was ist an einem freien Tag Pflicht?

Timon Bätge: Auf jeden Fall viel schlafen. Erst einmal ausschlafen und dann noch einmal einen Mittagsschlaf machen (lacht). Und Zeit mit der Familie verbringen. Das mache ich beispielsweise immer montags, wenn trainingsfrei ist.

ONETZ: Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Timon Bätge: Ich hoffe, ich bin dann mit meinem Studium fertig (lacht). Davon gehe ich aber aus. Mit 32 Jahren werde ich sicherlich schauen, ob ich noch die Möglichkeit habe, Eishockey zu spielen. Vielleicht versuche ich auch, den Einstieg in das Berufsleben zu finden. Das wäre der Idealfall.

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