24.11.2021 - 17:41 Uhr
KemnathSport

Kein Wort zum Sport: Alfred Kick (Leichtathletik)

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät Alfred Kick, warum er gerne mit Papst Franziskus einen Kaffee trinken würde und warum er seit 30 Jahren keinen Fernseher besitzt.

Alfred Kick aus Kemnath ist Trainer und Spartenleiter der Abteilung Leichtathletik beim SVSW Kemnath.
von Katrin Pasieka-Zapf Kontakt Profil

Eine Einheit mit den Alten Herren, am Sonntag eine Partie Basketball und dazu zwei Mal pro Woche Training mit dem Leichtathletiknachwuchs. Sport spielt im Leben von Alfred Kick aus Kemnath (Landkreis Tirschenreuth) eine große Rolle. Beim SVSW Kemnath engagiert er sich bereits seit mehr als 20 Jahren ehrenamtlich. Ist dort Trainer und Spartenleiter der Abteilung Leichtathletik, begleitet die jungen Athleten seit dieser Zeit zu Sportfesten, Meetings und anderen Laufwettbewerben. Als Prüfer nimmt der 59-Jährige seit Jahren das Deutsche Sportabzeichen ab. "Trotz Corona habe ich in diesem Jahr über 50 Abzeichen abgenommen", freut er sich. Kick ist in Luhe-Wildenau aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er in Regensburg und München Theologie. Als Pastoralreferent war er 26 Jahre in der Pfarrei Kemnath tätig. Es folgten drei Jahre als Leiter im Haus Johannisthal bei Windischeschenbach. Aktuell ist Kick in den Pfarreien Eschenbach und Kirchenthumbach im Einsatz.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Alfred Kick: In Kemnath. Hier ist es schön, die Leute sind nett und es gibt viele Möglichkeiten, sich zu verwirklichen. Eben alles, was man zum Leben braucht.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Alfred Kick: Am wahrscheinlichsten über einen guten Witz. Ich kann aber auch gut über mich selbst lachen, wenn mir ein Missgeschick passiert.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Alfred Kick: Das war ein brauner Opel Kadett. Den haben mir, nach dem bestandenen Abitur, meine Eltern gekauft. Der hatte schon damals ein paar Jahre auf dem Buckel und hat geröhrt wie ein Rennauto – ganz ohne Sportauspuff (lacht). Der Wagen hat mich dann durchs Studium begleitet, bevor er den Geist aufgegeben hat.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Alfred Kick: Ich würde sehr gerne Papst Franziskus treffen. Zum einen, weil ich es spannend finde Menschen von anderen Kontinenten kennenzulernen. Zum anderen ist er das Oberhaupt der katholischen Kirche und nach Gott mein zweithöchster Chef. Ich würde mich sehr gerne mit ihm über die Zukunft der Kirche unterhalten.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Alfred Kick: Da fallen mir gleich zwei, nein drei Sachen ein: Tiramisu, Mousse au Chocolat und Eis. Am besten etwas mit Schokolade.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Alfred Kick: Wenn ich etwas verwirklichen könnte, dann den Frieden unter den Menschen. Dass alle aufeinander Rücksicht nehmen, einander Helfen und nicht nur auf sich, sondern auch auf die Mitmenschen schauen.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Alfred Kick: Ich kann mir alles vorstellen. Berge oder Meer, das ist egal. Es kommt auf die Leute an, die mit mir reisen. Am liebsten verreise ich natürlich mit meiner Familie. Diesen Sommer war ich mit meinem Sohn campen. Beruflich, aber auch in meiner Jugend war ich oft auf Zeltlagern, das hat mir auch immer sehr viel Spaß gemacht.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Alfred Kick : Da gibt es keine. Ich besitze nämlich seit 30 Jahren keinen Fernseher mehr. Informationen hole ich mir in der Zeitung, im Radio und im Internet. Wenn ich einen Spielfilm sehen will, besuche ich die jeweilige Mediathek. Fußball-Übertragungen kann ich dort ebenfalls gucken. Manchmal schaue ich auch im Sportheim. Gibt es zur EM oder WM ein Public Viewing gehe ich gerne ins Kemnather Gesellenhaus.

ONETZ: Wenn Sie sich ein Talent aussuchen könnten, welches wäre das?

Alfred Kick: Mehr Kreativität und mehr Ideen um die Probleme der Menschheit zu lösen.

ONETZ: Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Alfred Kick: Momentan lese ich für meinen Beruf viele Bücher. Zur Abwechslung darf es aber auch mal ein Krimi sein.

ONETZ: Wenn Sie ein Tier wären: Welches wäre das, und weshalb genau dieses?

Alfred Kick: (überlegt) Da würden mir sogar ein paar Tiere einfallen. Aber ich glaube, ein Hund trifft es ganz gut. Seit elf Wochen kümmern wir uns um einen Gasthund. Hunde haben ein soziales Wesen, sind gerne unter den Menschen, treue Freunde und Wegbegleiter – so wie ich.

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