23.05.2018 - 11:39 Uhr
SchwandorfSport

Gold für die Oberpfalz

Volltreffer! Die Basketballer des Freizeitclubs Amberg sichern sich den ersten Platz bei den Special Olympics in Kiel und holen somit Gold.

Die Basketballer des Freizeitclubs Amberg holten bei den Special Olympics die Gold-Medaille (von links): Michael Gotz, Melanie Losch, Regnia Bink, Sebastian Huber, Alexander Harrieder, Stephan Greul, Anja Schmal und Michael Frank.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

(doz) Bereits bei den vergangenen Special Olympics waren die Oberpfälzer erfolgreich: 2004 gab es in Hamburg die Bronze-Medaille, 2008 in Karlsruhe und 2014 in Düsseldorf die Silber-Medaille und 2012 reichte es in München für den vierten Platz. Nun sicherte sich der Freizeitclub mit einem 20:8-Sieg im Finale gegen die "Pestalozzi Piraten" den Turniersieg.

Bei der Mannschaft sind vier Spieler der inklusiven Basketballgruppe des TSV 1880 Schwandorf dabei: Michael Gotz, Regnia Bink, Alex Harrieder und Sebastian Huber. Weil die inklusive Gruppe erst im November gegründet worden ist, darf sie noch nicht eigenständig an den Special Olympics teilnehmen, sondern muss zuvor erst die Qualifikation-Wettbewerbe durchlaufen. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, dürfen die "Schwandorf Tigers" - wie sie sich nennen - aber wohl bei den Special Olympics Bayern 2021 in Regensburg antreten.

Die Special Olympics Deutschland (SOD) ist die deutsche Organisation der weltweit größten, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Im Jahr 1968 von Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester von US-Präsident John F. Kennedy, ins Leben gerufen, ist Special Olympics heute mit nahezu fünf Millionen Athleten in 170 Ländern vertreten.

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