17.08.2021 - 10:59 Uhr
AmmerthalSport

Ammerthals Gegner Vatan Spor Aschaffenburg: Vor vier Jahren noch in der Kreisliga

Auf dem Papier ist es ein ungleiches Duell zwischen dem ungeschlagenen Tabellendritten und dem punktlosen Vorletzten der Bayernliga Nord. DJK-Trainer Michael Hutzler warnt jedoch davor, sich von der Tabelle blenden zu lassen.

Das 1:0 gegen den 1. SC Feucht (Bild) war im vierten Heimspiel der DJK Gebenbach (vorne links Martin Popp), der dritte Sieg. Nummer vier soll am Mittwochabend gegen Aschaffenburg folgen.
von Autor RBAProfil

Für die DJK Ammerthal ist der Gegner ein "großer Unbekannter": Die Mannschaft von Trainer Michael Hutzler erwartet am siebten Spieltag der Fußball-Bayernliga Nord am Mittwoch, 18. August (18.30 Uhr), Aufsteiger SV Vatan Spor Aschaffenburg. Dieser Club hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Die Mannschaft des Ex-Profis und ehemaligen serbischen Nationalspielers Slobodan Komljenovic (unter anderem Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern) spielte in der Saison 2016/17 noch in der Kreisliga und startete dann den direkten Durchmarsch bis in die Bayernliga.

Dort haben die Aschaffenburger noch gewisse Probleme: null Punkte, vorletzter Platz. DJK-Trainer Michael Hutzler hebt dennoch mahnend den Zeigefinger: „Wir dürfen uns nicht von der Tabelle blenden lassen, dies könnte fatale Auswirkungen haben. Die Aschaffenburger haben zwar noch keinen Sieg eingefahren, aber von sechs Spielen haben sie vier nur mit einem Tor Unterschied verloren." Und das auch gegen Aufstiegsaspiranten wie Ansbach oder Erlangen, gegen die sie sich beim 1:2 in der letzten Sekunde durch ein Eigentor um den Lohn brachten. Hutzler: "Gerade auf unserem Platz müssen wir es schaffen, gegen tief stehende Mannschaften noch mehr Torchancen zu erarbeiten“.

Die Ammerthaler zeigen ihren Fans derzeit sehenswerten, temporeichen und attraktiven Fußball, was mit dem dritten Platz (14 Punkte) auch belohnt wird. Die Mannschaft um Kapitän Christopher Sommerer ist zudem noch ungeschlagen und will gegen Vatan Spor nachlegen, was aber sicherlich kein Selbstläufer werden wird. „Man hat zuletzt gegen SC Feucht deutlich gesehen, dass es nicht einfach ist, gegen eine gut organisierte Defensive die entscheidende Lücke zu finden. Da müssen wir versuchen, unsere Spielidee und die Abläufe im Spiel nach vorne noch schneller umzusetzen", sagt Hutzler. Und: "Ich erwarte, dass wir den Gegner mit viel Leidenschaft und Einsatz bespielen. Dass wir hohes Tempo über 90 Minuten gehen und in vielen Phasen des Spiels den Aschaffenburgern unser Spiel versuchen aufzudrücken.“ Fehlen wird Kai Neurer (Urlaub), ansonsten steht der komplette Kader zur Verfügung.

Lukas Dotzler mit dem Siegtreffer gegen den SC Feucht

Ammerthal

"Wir dürfen uns nicht von der Tabelle blenden lassen, dies könnte fatale Auswirkungen haben."

Ammerthals Trainer Michael Hutzler

 

 

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