26.11.2020 - 03:00 Uhr
AmmerthalSport

Kein Wort zum Sport: Tobias Rösl

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Sportdirektor des Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal, was ihm an Papa Schlumpf so gut gefiel und warum ein Lehrer nach einem Streich im Gips kam.

Seit sechs Jahren ist Tobias Rösl (Bild) Sportdirektor bei der DJK Ammerthal. Nach dem Rücktritt von Jörg Gottfried war er in den letzten vier Spielen vor der Winterpause auch Interimstrainer des Bayernligisten und betreute zusammen mit Maximilian Reichenauer die Mannschaft. Saison: 2020/21 Bild: Ziegler
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Mit 18 Jahren, als er gerade aus der Jugend des 1. FC Amberg, zu seinem Heimatverein DJK Ursensollen zurückgekehrt war, riss sich Tobias Rösl das Kreuzband im linken Knie. Vier Jahre später, damals spielte er beim Bezirksligisten SpVgg Ebermannsdorf, riss das Kreuzband im anderen Knie. "Da war dann finito mit Fußballspielen", erinnert sich Rösl. Mit 23 Jahren wurde er Jugendtrainer in Ebermannsdorf und bei der DJK Ursensollen, wo er anschließend sechs Jahre lang die Herren betreute und mit der DJK von der A-Klasse in die Kreisliga aufstieg. Im Sommer 2014 wechselte Rösl dann als Sportdirektor zum Bayernligisten DJK Ammerthal. Der 42-Jährige lebt in Amberg und arbeitet als Geschäftsführer eines regionalen Unternehmens.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Tobias Rösl: Meine Wurzeln sind hier, hier habe ich meine Familie und Freunde. Ich fühle mich hier in der Gegend rund um Amberg sehr wohl.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Tobias Rösl: Offenheit, Verantwortung, Leistungsorientierung, Teamfähigkeit, Belastbarkeit.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Tobias Rösl: Es gibt nichts, was ich nicht wieder so machen würde. Fehler gehören zum Leben.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Tobias Rösl: Papa Schlumpf (lacht). Er steht für Eigenschaften, die mir schon früh gefielen: Verantwortung übernehmen, Teamgeist ausstrahlen, immer für seine Meute da sein.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Tobias Rösl: Das war mit einer Eisenkugel, der Lehrer kam am nächsten Tag im Gips … Der Physiklehrer hatte einen Versuchsaufbau vorbereitet, wir hatten allerdings dafür gesorgt, dass sich die Kugel zu früh in Bewegung setzt und zu Boden fällt. Sie landete auf dem Fuß des Lehrers, der sich dabei zwei Zehen brach. Da gab es natürlich mächtig Ärger.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Tobias Rösl: Mit Uli Hoeneß. Er ist eine faszinierende Person. Mit Ecken und Kanten. Und jemand, der seinen Weg verfolgt.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Tobias Rösl: „Das kann ich morgen auch machen …“ Alles, was ansteht, sollte möglichst gleich erledigt werden. Der zweite Satz ist „Das geht nicht“. Den gibt es bei mir nicht. Da muss man halt einen anderen Weg finden, oder eine andere Lösung.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Tobias Rösl: Ein, zwei Weizen …

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Tobias Rösl: Palatschinken mit Eis und heißen Brombeeren.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Tobias Rösl: Pflicht ist gar nichts beim Fernsehschauen, aber mich interessiert natürlich alles rund um Fußball. Und Dokus. Und da im Grunde fast alles. Von Unterwasserwelt über Bauwerke bis zu geschichtlichen Themen. Wegschalten muss ich eigentlich gar nicht, denn bei solchen Sendungen bleibe ich erst gar nicht hängen.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Tobias Rösl: Relaxen, genießen – und mich über bestimmte Themen informieren. Zurzeit zum Beispiel über China. Ein Land, das mich sehr interessiert. Politik, Wirtschaft, Kultur, einfach alles. Wenn ich in ein Thema eintauche, kann ich so schnell nicht loslassen.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Tobias Rösl: ... vieles wieder so machen, aber manchen Weg auch anders gehen. Das denke ich, ist aber normal im Leben.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport":

Weiden in der Oberpfalz

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