10.02.2020 - 21:37 Uhr
MünchenSport

Auftritt von RB Leipzig beim FC Bayern mit Vorbildcharakter

Julian Nagelsmann und seiner "Roten Bullen" haben vorgemacht, wie dem Branchenprimus aus München beizukommen ist. Daran sollten sich im Sinne eines spannenden Titelkampfes andere Konkurrenten orientieren, meint Sportredakteur Fabian Leeb.

Trainer Julian Nagelsmann und RB Leipzig trotzten dem FC Bayern München ein torloses Remis ab.
von Fabian Leeb Kontakt Profil
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Solche Elfmeter lässt der FC Bayern eigentlich nicht liegen: Der eine Konkurrent (Dortmund) patzt, der andere (Leipzig) gastiert zum direkten Duell in der Allianz-Arena. Für gewöhnlich saugen die Münchener in derartigen Situationen eiskalt jegliche noch verbliebene Spannung aus dem Meisterkampf. Das 0:0 gegen RB war kein sanftmütiger Anfall von "Mia san gnädig", sondern das Resultat eines couragierten Leipziger Auftritts, der zur Blaupause für Dortmund, Leverkusen, Gladbach oder Schalke herhalten kann: Sich den Bayern mutig, angriffslustig und entschlossen entgegenzustellen, anstatt schon Tage vor dem Duell ehrfurchtsvoll die Waffen zu strecken. Falls sich die Bayern am Ende dennoch zum achten Mal in Folge zum Titelträger küren, sollten die Gesänge des "Man-ist-das-langweilig"-Chores jedoch schnell verstummen. So viele Möglichkeiten, den deutschen Branchenprimus vom Thron zu stoßen wie in dieser Spielzeit, bieten die Münchener für gewöhnlich nicht an.

Eine Analyse zum Auftritt des FC Bayern gegen RB Leipzig

München
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