10.03.2021 - 12:47 Uhr
EdelsfeldSport

Kein Wort zum Sport: Inge Behringer

Diesen Artikel lesen Sie mit
Alle Informationen zu OnetzPlus

Die Läuferin aus Edelsfeld verrät in unserer wöchentlichen Rubrik, warum sie zum "Tatort" schauen schon mal in den Keller geht, und warum sie Madonna so toll fand.

Gut gelaunt läuft Inge Behringer hier beim Amberger Halbmarathon 2019 dem Ziel – und dem Sieg – entgegen. Die Edelsfelderin gehört schon seit vielen Jahren zu den besten Athletinnen ihrer Altersklasse in Bayern.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Eine Zufallsbegegnung vor 25 Jahren am Trimm-dich-Pfad in Sulzbach-Rosenberg mit Lauf-Urgestein Anna Weigl aus Ammerthal brachte Inge Behringer zum Laufen. "Sie hat mich gleich unter ihre Fittiche genommen", erinnert sich die 47-jährige Mutter zweier Jungs. Nach einem Jahr Training absolvierte sie beim Straßenlauf in Wernberg-Köblitz 1997 ihren ersten Wettkampf, es folgten rund 300 weitere – vom 5-Kilometer-Rennen bis zum Marathon.

Größter Erfolg war 2015 der bayerische Titel (Altersklasse) beim München-Marathon. Besonders stolz ist Behringer, die in Königstein aufwuchs, seit mehr als 20 Jahren in Edelsfeld lebt und in einer Behinderteneinrichtung in Michelfeld arbeitet, auf "ihr" Team: Mit der LSG Edelsfeld ist sie seit gut 20 Jahren beim Landkreislauf am Start – und "jedes Mal landeten wir unter den ersten Drei".

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Inge Behringer: Auf alle Fälle in Edelsfeld, nirgends anders. Ich fühle mich da absolut wohl, es gibt noch eine Dorfgemeinschaft, jeder kennt jeden, man interessiert sich füreinander. Die Natur ist wunderschön und man kann gleich vor der Haustüre loslaufen oder Radfahren.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Inge Behringer: Ich liebe die Eberhofer-Krimis. Das ist mein Humor, da kann ich mich schieflachen. Ich finde die Schauspieler genial. Ich habe auch alle Folgen im Kino gesehen und hoffe, dass der siebte Teil dann bald im Kino kommt.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Inge Behringer: Mit 13, 14 war ich riesiger Madonna-Fan. Ihre Musik hat mir gar nicht mal so gefallen, ich fand ihre rebellische Art beeindruckend.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Inge Behringer: Das war ein Ford Escort. Mit Heckspoiler. In grau-metallic mit einem roten Streifen. Ich kann mich noch erinnern: Der Wagen war schon zwölf Jahre alt und kostete 2500 Mark. Ich habe ihn allerdings nicht lange gehabt, denn recht bald schossen die Reparaturkosten in die Höhe.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Inge Behringer: Ich hätte mich gerne mal mit Astrid Lindgren unterhalten. Sie war eine sehr weise Frau und hat die besten Kinderbücher geschrieben. Unsere Kinder sollten eigentlich so leben, wie die in ihren Büchern. Da stimmt das Verhältnis zwischen Freiheit und behütet werden. Heute werden die Kinder ja leider oft über-behütet und über-beschützt.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Inge Behringer: An erster Stelle stehen die österreichischen Spezialitäten Kaiserschmarrn, Apfelstrudel und Germknödel. Ich liebe alles, was süß ist und lasse schon mal ein Schnitzel für einen Milchreis stehen.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Inge Behringer: Whatsapp natürlich – und seit der Pandemie "Strava". Ich lade jetzt eigentlich mein komplettes Training hoch und schaue gerne, was andere Sportler machen.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Inge Behringer: Ein bisschen aktiv sein, Erholung – und gutes Essen. Der perfekte Urlaub ist immer mit gutem Essen verbunden. Ich muss da keine Fernreise machen, mir reicht der Bayerische Wald oder der Brombachsee.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Inge Behringer: Der "Tatort" am Sonntagabend gehört einfach zum Ausklang des Wochenendes dazu. Am liebsten der aus Münster mit Boerne und Thiel. Allerdings bin ich da in der Familie die Einzige, den anderen ist es zu gruselig (lacht). Deswegen schaue ich oft im Hobbyraum im Keller – das bringt gleich einen zusätzlichen Gruselfaktor. Regelmäßig schaue ich auch "Das perfekte Dinner", weil ich gerne koche. Und ebenfalls Pflicht sind die "Tagesthemen" oder das "heute-journal".

ONETZ: Welches Buch lesen Sie momentan?

Inge Behringer: "Der Heimweg" von Sebastian Fitzek. Ich mag total gerne Psychothriller, mein Mann sagt oft, "wie kannst du nur so grausame Sachen lesen". Ich lese auch Frauenbücher und lustige Romane. Immer öfter als E-Book, vor allem weil man an dem Gerät die Schrift vergrößern kann (lacht). Das ist mit zunehmendem Alter super.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport": Tennisspielerin Lena Widmann

Neustadt an der Waldnaab

Alle Teile unserer Rubrik "Kein Wort zum Sport" finden Sie hier.

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.