18.04.2021 - 21:45 Uhr
EtzenrichtSport

Andreas Wendl verlängert beim SV Etzenricht

Nur drei Punktspiele hat der SV Etzenricht coronabedingt unter Andreas Wendl absolvieren dürfen. "Viel zu wenig", sind sich beide Seiten einig. Auch deshalb hat der Spielertrainer nun seine Zusage für die Saison 2021/22 gegeben.

Andreas Wendl bleibt ein weiteres Jahr Spielertrainer beim SV Etzenricht.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Gut neun Monate ist es her, dass Andreas Wendl zum 1. Juli 2020 sein Amt als Spielertrainer beim SV Etzenricht antrat. Zu jenem Zeitpunkt war noch nicht abzusehen, welche Entwicklung die Pandemie nehmen würde. Kurze Vorbereitung, einige Testpartien, drei Pflichtspiele – Ende Oktober war bereits wieder Feierabend, als der Bayerische Fußballverband die Saison ein weiteres Mal unterbrechen musste.

"Die Zeitspanne, mit der Mannschaft arbeiten zu können, war so kurz", sagt Wendl. "Aber es hat trotzdem richtig Freude gemacht." Zum Spaß gesellte sich auch der Erfolg. Die drei Punktspiele, die der SVE im Herbst 2020 durchziehen konnte, wurden allesamt gewonnen. "Wir hatten einen Lauf. Es war richtig ärgerlich, dass wir damals nicht weitermachen konnten", meint Wendl. Versäumtes will er aber in der kommenden Spielzeit nachholen. "Ich habe meinen Vertrag um ein Jahr verlängert und bleibe in Etzenricht", berichtet der Ex-Bayernliga-Spieler. "Es stand für mich nie zur Debatte, dass ich etwas anderes mache."

Bei den Entscheidungsträgern im Verein stößt die Entscheidung von Wendl auf große Zustimmung. "Wir haben mit Andreas einen guten Fang gemacht. Er passt charakterlich super zu uns und in der Mannschaft ist er als Trainer akzeptiert und angesehen", sagt Manfred Herrmann. Der Vorsitzende hofft, dass die Spielzeit 2021/22 neue Chancen bietet: "Andreas hat ja aufgrund der Pandemie hier noch nichts vollenden können."

Im Kader des Ex-Landesligisten werden sich einige Änderungen ergeben. Wie berichtet, sind die Abgänge von Bastian Strehl, Samuel Stauber (beide zum SV Mitterteich) und Felix Diermeier (zum SC Ettmannsdorf) fix. Verlassen wird die Blau-Schwarzen noch ein vierter Spieler, dessen Namen Herrmann aber aus gutem Grund zurückhält: "Das soll sein neuer Verein verkünden." Die personellen Lücken sollen adäquat geschlossen werden. "Wir sind in vielversprechenden Verhandlungen mit guten, talentierten Spielern", erklärt Herrmann.

Es stand für mich nie zur Debatte, dass ich etwas anderes mache.

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